Hochwasserlage: „Alles noch im Rahmen“

Gerätewart André Diessl zeigt einen Sandsack: Für den Ernstfall sind bei der Salzwedeler Feuerwehr Sand und 1 500 Säcke deponiert, sollte die Dumme über die Ufer treten.

mei Salzwedel. „Alles noch im Rahmen“, sagte Dezernent Hans Thiele gestern zur Hochwasserlage im Altmarkkreis. Angesichts der Schneeschmelze werden die Pegel stündlich kontrolliert. Sollte es ernst werden, „sind wir vorbereitet“.

„Das Wasser steigt“, bilanzierte Hans Thiele gestern. Damit hat der Dezernent aber gerechnet, schließlich waren die Plusgrade vorhergesagt und die Schneeschmelze damit vorprogrammiert.

Drei Pegelstände hat der Dezernent momentan besonders im Blick: den der Jeetze bei Krinau und den der Dumme bei Tylsen sowie auf Höhe der Fleischerei Schaack an der Salzwedeler Holzmarktstraße. Alle drei Flusspegel sind angestiegen, und zwar „in dem Rahmen, mit dem wir gerechnet haben“. Problematisch werde es nur, wenn es in den nächsten Tagen viel regnet. Das sehen die Meteorologen aber eher nicht.

Sollte es doch akut werden, „sind wir vorbereitet“, so Hans Thiele. Ein Bereitschaftsdienst sei eingerichtet, die Pegelstände würden stündlich abgefragt. Bei der Salzwedeler Feuerwehr sind eine Lkw-Ladung Sand und 1 500 Säcke deponiert. Am ehesten sieht Thiele eine Gefahr, wenn die Dumme über ihre Ufer tritt.

Pegelstände:

Jeetze bei Krinau: normal 1,00 Meter, aktuell 1,37 Meter. Dumme bei Tylsen: normal 0,40 Meter, jetzt 1,50 Meter. Dumme Salzwedel: 0,45 Meter, nun 0,85 Meter.

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