Salzwedeler Denkmäler: Besucher entdeckten Realitäten und erfuhren Wünsche

Hoch hinaus und auf dem Boden der Tatsachen

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Im Salzwedeler Kunsthaus bleibt noch viel zu tun. Während die Außenbereiche saniert sind, ist der Innenbereich eine riesige Baustelle. Die Besucher schauten sich gestern in der eingerüsteten Aula um. Diese soll wieder so aussehen, wie die alten Pläne es einst vorsahen.

Salzwedel. Der Tag des offenen Denkmals muss nicht immer etwas mit alt zu tun haben. Das wurde gestern auf dem Hof der Hauptpost deutlich. Dort spielten nicht nur Bands mit jungen Musikern.

Christian Lühe, der derzeit noch in München wohnt, den es aber in seine Salzwedeler Heimat zurück zieht, präsentierte sein Hobby. Umgehen von alten Gemäuern malte er.

Nicht gemalt, sondern gedruckt werden soll für den Karlsturm. Manfred Preuß von der Stadtwache stellte Pläne für die Zukunft vor. So sollen die Infotafeln, auf denen steht, was man von Salzwedel gerade sieht, komplettiert werden. Das Gemäuer ist übrigens auch außerhalb des Denkmalstages zugänglich. Die Stadtführer haben einen Schlüssel.

Der gestrige Tag stand unter dem Motto Farbe. Im künftigen Kunsthaus wurde gezeigt, wie die Aula nach historischem Vorbild neu gestaltet werden soll. Einige hundert Meter weiter erläuterte Leiterin Bettina Mühe die verschiedenen Farben der Bibliothek. Auch Ausstellungen lockten Besucher an. Dazu gehören „StadtAnsichten“ in der Kulturnische, „Stoff-Holz-Bronze“ in der IHK Geschäftsstelle, historische Postkarten im Alten Kuhstall des Salzwedeler Ortsteils Tylsen.

Von Christian Ziems

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