Profi-Radsport in der Hansestadt Salzwedel / Sommerliche Temperaturen zehren an den Kräften

Heiße Reifen in der Mittagshitze

Zirka 30 Kinder und Jugendliche gingen bei der Kleinen Friedensfahrt an den Start. Einige von ihnen, die älteren Teilnehmer, mussten sieben Runden fahren und eine Gesamtstrecke von 9,1 Kilometern absolvieren. Fotos (3): Friedrichs
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Zirka 30 Kinder und Jugendliche gingen bei der Kleinen Friedensfahrt an den Start. Einige von ihnen, die älteren Teilnehmer, mussten sieben Runden fahren und eine Gesamtstrecke von 9,1 Kilometern absolvieren.

Salzwedel. Der Salzwedeler Radrenntag, die „Hölle des Ostens“, wurde seinem Namen am Sonntag gerecht – nicht nur vom Schwierigkeitsgrad für die Teilnehmer, die trotz der verschiedenen Untergründe wie Kopfsteinpflaster, Betonsteinen und Asphalt unglaubliche Geschwindigkeiten erreichten. 

Auch die sommerlichen Temperaturen forderten die Radfahrer heraus.

„Denkt daran, dass eure Kinder viel trinken, auch schon vor den Rennen“, erinnerte Karl-Heinz Pollehn, Rennleiter, die Eltern, die ihre Schützlinge während der Kleinen Friedensfahrt von der Bande aus anfeuerten. Auf die Gesundheit und Sicherheit war neben dem Deutschen Roten Kreuz, der Jugendfeuerwehr Salzwedel und dem Technischen Hilfswerk auch der Kölner Rennarzt Hartmut Steffens bedacht. „Fahrt nicht schneller, als euer Schutzengel fliegen kann“, gab er den Radsportlern mit auf den Weg.

Die kleine Pia Haase (1) kam mit ihrem Bobbycar als Zweite ins Ziel. Sie bekam für ihre Leistung von Jost Fischer einen Preis.

Die Eröffnungsrunde fuhren die drei jüngsten Teilnehmerinnen Hanna Felbinger, Pia Haase und Greta Luck. Hanna sauste ihren beiden Konkurrentinnen mit dem Laufrad davon, zweite wurde Pia. Als dritte erreichte Greta die Ziellinie. Dann ging es bei den Nachwuchs- und Hobbyrennen mit Rennrad sowie dicken Rädern in getrennter Wertung zur Sache.

Besonderer Höhepunkt war sicherlich das erstmalig veranstaltete C-Lizenz-Rennen, weshalb sich in diesem Jahr auch der Landesverband Radsport Sachsen-Anhalt um Vorsitzenden Günter Grau eingeklinkt hatte. Ganze 40 Runden, rund 52 Kilometer mussten von den Fahrern in der Mittagssonne absolviert werden – eine herausragende Leistung, wie Jost Fischer von der Salzwedeler Webegemeinschaft betonte.

Günter Grau gratulierte den Siegern der Friedensfahrt.

Bürgermeisterin Sabine Blümel erklärte: „Unser Radrenntag erreicht andere Dimensionen. Er ist in diesem Jahr nicht nur für Amateure, sondern auch für Profis interessant.“ Insgesamt 18 Fahrer absolvierten die Fahrt entlang der Steintorstraße Richtung Südbockhorn, auf der Neuperverstraße bis hin zum Ziel an der Breiten Straße. Für viele ist die nächste Station der Radrenntag in Malliß in Mecklenburg-Vorpommern.

Von Melanie Friedrichs

8. Salzwedeler Radrenntag: Heiße Reifen bei heißen Temperaturen

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