ENDLICH PARTY – FREEKS-LIKE-US-FESTIVAL IM „HANGAR“

Die Altmark feierte drei Tage lang – heiße Beats unter südlicher Sonne

Party
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Gefeiert wurde, bis der Arzt kommt: Im „Hangar“ war die Hölle los. Das Publikum feierte seine DJs.
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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Drei Tage Festival – die Altmark probte von Freitag bis Sonntag, wie ein Elektrofestival im Kleinen funktionieren kann. Im September soll das „Airbeat One“, Norddeutschlands größtes Elektrospektakel, über die Bühnen gehen. Die Behörden genehmigen langsam wieder Kultur. Auch das kleine feine Elektrofestival „Freeks like us“ in Salzwedel zog Menschen aus nah und fern in die altmärkische Hansestadt. Ob aus Hamburg oder Rostock – man wusste zu feiern.

Salzwedel - Ein Hybrid aus elektronischer Musik, hochgepitchtem Sprechgesang und knallbunten Klamottengedöns war am Ende das Erfolgsrezept der DJs und Veranstalter, das aufging. Unterschiedlichste DJs mit den verschiedensten Klangkombinationen sorgten dafür, dass die Stimmung nicht versiegte.

Feuerzauber und fette Beats heizten die Partystimmung bei Deutschlands erstem Drei-Tage-Festival an.

Der Wettergott meinte es mit den Temperaturen und der Sonne vielleicht zu gut, und so blieben viele Partygänger lieber zu Hause, um ein kühles Fußbad zu genießen, anstatt schweißgebadet am Sitzplatz zu tanzen, sagte „Hangar“-Chef Jörn Harms aus Hitzacker.

DJin Noone in Aktion: Sonnabendnachmittag ließ sie die Silberlinge auf der Festival-Bühne rotieren.
DJ Vize ließ es krachen: Dem Konfetti-Gewitter folgte eine Feuershow, die die „Hangar“-Nächte erhellte.

Und wenn dann ein kühles Lüftchen wehte, zündeten die beiden Techniker Andreas Bien und Stefan Groschmann meterhohe Feuersäulen an der Bühne – zum Einheizen. Der Höhepunkt des Festivals war mit Klangakrobat Vize gekommen. Vielen bekannt durch seinen 2020-Sommerhit „Never let me down“ oder den Tanzflächenfeger „End of Slaphouse“, brachte er den Betonboden auf dem Festivalgelände zum Vibrieren. Bei der Hitze waren die alkoholfreien Getränke und Cocktails von Soda Libre, die Hans Neander aus Hamburg mixte, der absolute Festivalhit im Getränkesegment. 24 DJs an drei Tagen, was wünscht sich das Festivalherz mehr, um schnell im Beatrhythmus zu hämmern? (Von Bernd Zahn)

Das Partyvolk war bester Laune: Selbst in der Hitze ließ es sich am Wochenende seinen Spaß nicht nehmen. Und auch heiße Musik gab es ohne Ende.
Vor der Bühne hatten sich die weiblichen Fans versammelt. Vize war für sie der absolute Favorit.

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