Gaststädte fühlen sich in Salzwedel wohl / Fest kostet 50 000 Euro

Heimatgefühl bei Hanseaten

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Rainer Lange aus Stralsund fühlt sich in Salzwedel wohl. Auch im nächsten Jahr will die Hansestadt präsent sein.

cz Salzwedel. Sieben Hansestädte waren am Wochenende in Salzwedel vertreten. Die AZ hörte sich bei einigen Besuchern um, wie ihnen die Stadt gefällt. „Wir sind zum dritten Mal hier. Besonders beeindruckend sind die Gastfreundschaft und die gute Organisation.

Es ist einfach ein schönes Hansefest“, freute sich Rainer Lange. Er hatte Stralsunder Köstlichkeiten wie Marzipan im Gepäck und versprach: „Im nächsten Jahr kommen wir mit Sicherheit wieder. “.

Viele Informationen und weitere kulinarische Leckerbissen gab es nicht nur an weiteren Hanseständen. Auch die italienische Partnerstadt San Vito dei Normanni war am Wochenende präsent. „Am besten gefällt mir eure Oberbürgermeisterin. Ich bin seit über 20 Jahren immer mal wieder in Salzwedel und muss sagen: Die Stadt hat sich zum Beispiel mit Blick auf Straßen und Gebäude sehr gut entwickelt“, lobte Natalina de Mhbi. Ähnliche Aussagen gab es von Vertretern der anderen Hansestädte, die sich vorstellten. Immer wieder war die Rede davon, dass sich die Gäste „Wie Zuhause fühlen“.

Dieses Gefühl will Oberbürgermeisterin Sabine Danicke in Zukunft noch verstärken. Ihr Blick geht dabei auch in Richtung altmärkische Hansestädte, die sich in Salzwedel präsentieren könnten. „Unser Hansefest ist klein und fein. Das Niveau soll auch im nächsten Jahr gehalten werden“, hat sich das Stadtoberhaupt vorgenommen. Allerdings wurden von einigen Besuchern Baumkuchen vermisst. Sabine Danicke äußerte sich zudem zu den Kosten der mehrtägigen Veranstaltung auf und rund um den Markplatz. Insgesamt rund 50 000 Euro mussten aufgebracht werden. Die Hälfte davon übernehmen Sponsoren. 25 000 Euro werden aus der Stadtkasse genommen.

Sabine Danicke glaubt, dass die Hanse eine große touristische Bedeutung hat und setzt bei der Vermarktung nicht nur auf neue Kommunikationsmöglichkeiten. „Am Besten ist immer noch das Gespräch von Mensch zu Mensch.“

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