Tears of Desperation erstmals im Salzwedeler „Hanseat“ / Aaron Grown mit neuem Sänger und Bassisten

Harte Party mit reichlich Premieren

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Simon Brzezicha springt beim Auftritt von New hate Rising mit einem Überschlag in die Menge und lässt sich von den Händen tragen.

mh Salzwedel. Im Salzwedeler Hansa gabs am Sonnabend etwas auf die Löffel. Beim „Art is a blast“-Konzert ließen es vier Bands ordentlich krachen.

Vor allem der Auftritt von Aaron Grown sorgte für Spannung. Schließlich standen die Salzwedeler Künstler nach einer längeren Pause wieder auf der Bühne – und dass auch noch in veränderter Besetzung.

Den Anfang machte jedoch eine andere Band aus der Hansestadt. Für Tears of Desparation war es der erste Auftritt im „Hanseat“. Und dafür brachten sie die Gäste mit gewaltigen Deathcore-Klängen bereits gut in Stimmung.

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Hansa: Art is a blast

Aaron Grown spielten ihr erstes Konzert nach dem Weggang von Max Kupfer. Der ehemalige Bassist Maxim Pfund übernahm von Kupfer das Mikrofon. Er ist zwar kein Ersatz für die ehemalige Stimme der Band. Doch Pfund stellte unter Beweis, dass er absolut in der Lage ist, einen guten neuen Frontmann abzugeben, ohne zu versuchen, den Vorgänger nachzuahmen. Und da der alte Basser der neue Sänger ist, musste für diese Stelle Ersatz gefunden werden. Valentin Gaifullin, der bereits die Saiten bei Counterfeit anschlug, zeigte im Hansa, dass er eine Bereicherung für die Band ist. Er überzeugte sowohl spielerisch als auch mit seiner Präsenz.

Nach den Salzwedeler Bands übernahmen All you can eat aus Dessau das Kommando. Für den abschließenden Höhepunkt sorgten New hate Rising aus Stendal. Die Künstler gingen mit dem Publikum auf Tuchfühlung und brachten die Bude zum Beben.

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