Haushaltsentwurf listet Vorhaben auf

Vom Hallendach bis zur Burggartentoilette

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Salzwedels Schwimmhalle soll in diesem und im nächsten Jahr ein neues Dach bekommen – so steht es im Haushaltsentwurf. 

Salzwedel – Das Dach der Salzwedeler Schwimmhalle muss saniert werden. Das kostet knapp eine halbe Million Euro, so steht es im Haushaltsentwurf. 289 000 Euro sind in diesem Jahr für den ersten Bauabschnitt eingesetzt.

Weitere 185 000 Euro sollen dann im nächsten Jahr für den zweiten Bauabschnitt folgen.

Im Bäderbereich der Stadt sind weitere Mittel geplant: zur allgemeinen Unterhaltung 60 000 Euro und im Hallenbad 20 000 Euro für die Fortsetzung der Reparatur der Beckenköpfe, 28 000 Euro für Malerarbeiten sowie 20 000 Euro für das Erneuern des Schwimmmeister-Aufsichtsbereichs.

In den 100 000 Euro, die als „Unterhaltungsbedarf für Sportanlagen“ in Salzwedel im Haushaltsentwurf deklariert sind, sind in diesem Jahr unter anderem folgende Posten enthalten: Für 40 000 Euro soll die Tartanbahn im Werner-Seelenbinder-Stadion auf Vordermann gebracht werden. Die Reparatur wurde witterungsbedingt bereits verschoben. Auf der Flora sollen 15 000 Euro zum Sanieren der Duschen eingesetzt werden, und am Sportplatz Pretzier soll für 6000 Euro die Sammelgrube in Ordnung gebracht werden. Außerdem ist für die Dachsanierung der Mahlsdorfer Bowlingbahn und die Reinigung des Bolzplatzes an der Ernst-Thälmann-Straße in Salzwedel Geld eingeplant. Weiter soll in diesem Jahr für 1500 Euro das Asbestdach der Ringerhalle an der Thälmannstraße saniert werden.

Die im vergangenen Jahr begonnenen Arbeiten an der Burggartentoilette sollen laut Etatentwurf in diesem Jahr abgeschlossen werden. Dafür sind 39 000 Euro eingestellt. Aus Ausgaberesten ist geplant, auch noch einen Anbau zu finanzieren.

Und es soll in diesem Jahr nun endlich mit dem Umzug des städtischen Bauhofes von der Lüneburger an die Magdeburger Straße losgehen. Entsprechend wurde dafür Geld eingeplant. Allerdings wurde das schon in den Vorjahren getan. Bislang scheiterte der Umzug auf das Gelände der ehemaligen Jeetze-Landschaftssanierung an derer immer noch nicht abgeschlossenen Liquidation.

Das seinerzeit eingeplante Geld für die am alten Standort nicht mehr erfolgten Investitionen (Hallenbauten usw. = 245 000 Euro) wird auf die Folgejahre übertragen – zum Beispiel 90 000 Euro (Halle und Werkstatt) auf 2020. In diesem Jahr sollen laut Plan noch eine Umfahrung des Bauhofgeländes (10 000 Euro) und eine Kompostieranlage (75 000 Euro) gebaut werden.

VON HOLGER BENECKE

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