Lessing-Sanierung läuft wieder / Stadtsprecher Köhler: Entscheidender Baustein

Gutes Klima aufs Dach gewuchtet

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Die vormontierte Lüftungsanlage für das Lessing-Grundschulhaus wurde mittels eines Fangmann-Krans auf das Dach gehievt.
  • Holger Benecke
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Bürgermeisterin Sabine Blümel hatte es Mitte Mai bereits angekündigt. Die Sanierung der Lessing-Grundschule werde sich verzögern. Grund seien weltweite Lieferprobleme von Baustoffen, wodurch das geplante Hand-in-Hand-Arbeiten der Gewerke ebenfalls ins Stocken geraten ist. Nun ist ein entscheidendes Bauteil gekommen, das wieder Schwung in die Schulsanierung bringt: Die vormontierte, tonnenschwere Lüftungsanlage wurde mit einem Fangmann-Kran auf das Dach gehievt.

Natürlich sind die anderen Gewerke an der mittlerweile auf 1,5 Millionen Euro angestiegenen Schulsanierung inzwischen nicht untätig gewesen. Die Fensterarbeiten sind abgeschlossen. Damit ist nun auch freie Hand für die Fassadenarbeiten, die in vollem Gange sind.

Die Elektrik ist ebenfalls in Arbeit. Die komplette Installation wird neu verkabelt.

„Die Heizungs- und Sanitärsanierung ist fast vollständig beendet. Innerhalb des Gebäudes sind die Elektriker dabei, die notwendigen Installationen vorzunehmen“, berichtet Stadtsprecher Andreas Köhler über den Fortgang der Schulsanierung. Für die komplett erneuerte Elektroinstallation erhält die Stadt 139 146,73 Euro an Fördermitteln. Offen seien noch die Photovoltaikanlage am Südgiebel sowie der Anbau des Fahrstuhls, der barrierefreien Zugang im gesamten Haus ermöglicht, so Köhler weiter.

Die Montage der Lüftungsrohre für das gesamte Schulhaus ist so gut wie abgeschlossen.

Apropos Fahrstuhl: Dieser ist mit 155 000 Euro veranschlagt und wird von der Stadt selbst finanziert. Ebenso der Sonnenschutz für 98 000 Euro. Der Grund: Beides passte nicht in das Sanierungsprogramm Stark III /Efre, über das die Stadt 848 779,67 Euro Fördermittel für die energetische Sanierung der Lessing-Grundschule an Land ziehen konnte. Diese beinhalten neue Fenster – mit Ausnahme der Aula – Wärmedämmung, Dachsanierung, Photovoltaik und Optimierung der Heizung. Der Schulhof soll in den kommenden Jahren auf Vordermann gebracht werden, versprach Köhler. Auch das bezahlt die Stadt selbst – mit 550 000 Euro. Fördermittel seien bislang nicht in Sicht.

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