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Gruppe Gutekunst setzte Maßstäbe

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Oberst Claus Körbi (l.) inspizierte die Gruppe des Hauptgefreiten Johannes Gutekunst (5.v.r.), die mit besten Ergebnissen glänzte.

hob Klietz. Die Angehörigen der Reservistenkameradschaft (RK) „Altmark“ wurden von ihrem Chef, Oberstleutnant Hans Thiele, vom 15. bis 17. April ins Ausbildungsbiwak nach Klietz geführt. An Reservistengemütlichkeit mit Lagerfeuer und Bierseidel war nicht zu denken. Thiele schickte seine Männer gleich nach Ankunft auf einen Nacht-Orientierungsmarsch, der mit Einlagen gespickt war. Wer gedient hat, weiß was gemeint ist. Nachschlaf fiel am nächsten Morgen aus. Stattdessen durften sechs Gruppen nach kurzer Lageeinweisung eine Aufklärungspatrouille unternehmen. Auch die hatte es in sich. Sieben anspruchsvolle Stationen mussten dabei bewältigt werden: Gruppengefechtsschießen, Check Point, Seilsteg, Retten von Verwundeten, Minenkunde, Gewässerübergang und Führen eines Pressegesprächs.

Die Truppe legte sich mächtig ins Zeug und zeigte Spitzenleistungen, denn Oberst Claus Körbi war zugegen. Der Chef des Landeskommandos inspizierte die RK „Altmark“ den gesamten Tag über. Und war beeindruckt. Bester Mannschaftsführer beim so genannten ROE-Schießen (Feuerführung in einem Einsatzland unter Berücksichtigung von Zivilisten, die nicht gefährdet werden dürfen) war Hauptgefreiter Johannes Gutekunst von der RK „Altmark“. Oberst Körbi wie auch Aberstleutnant Thiele waren voll des Lobes über die hohe Moral und die ausgezeichneten Ausbildungsergebnisse der Truppe. Thiele dankte zugleich dem Funktionspersonal für die materielle Sicherstellung.

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