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Grünes Licht für Sonnenstrom in Ritze

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Von: Holger Benecke

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In dem gestrichelt eingezeichnetem Bereich soll der Solarpark bei Ritze gebaut werden. Die Hauptfläche liegt im sogenannten Reservebogen. © Infografik

Der Chüdener Ortschaftsrat hat die Weichen für einen künftigen Solarpark bei Ritze gestellt. Dieser soll in den sogenannten Reservebogen, einem ehemaligen Bahnabschnitt, südlich der Amerika-Linie gebaut werden und an die Kleingartenanlage „Hilgenfeld“ (Ritzer Brücke) grenzen. Mit zwei weiteren Flächen nördlich zwischen Bahn und Kreisstraße 1002, die jeweils 0,7 Hektar groß sind, soll sich der Solarpark auf zirka zwölf Hektar erstrecken.

Ritze - Damit dieses Bauvorhaben umgesetzt werden kann, muss zunächst der Ortschaftsrat grünes Licht für die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes geben. Letztendlich entscheidet dann der Stadtrat, bevor die Feinplanungen begonnen werden können.

Der Chüdener Ortschaftsrat hat sich bereits einstimmig hinter den Solarpark bei Ritze gestellt. Da sich zwei der fünf Ratsmitglieder zur Sitzung entschuldigt hatten, nahm Ortsbürgermeister Detlef Korneck mit den beiden Kontakt auf. Und bekam von ihnen ebenfalls die Zustimmung. „Das war mir wichtig für ein solches Vorhaben“, sagte der Ortschef. Und weiter: „So habe ich ein Votum von allen dazu.“

In diesem Fall stehen alle Ortschaftsratsmitglieder inklusive Bürgermeister dem Projekt positiv gegenüber. Im nächsten Dorf, also in Ritze, sieht man keine Beeinträchtigung durch die Anlage. Als Bauherr und Betreiber hat sich die Firma Altus AG, ein kommunales Unternehmen aus Karlsruhe angeboten, die bereits in Lohne einen Solarpark betreibt.

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