Ordnungsamt schätzt geänderte Situation als Erfolg ein

Grünes Licht für die 20er-Zone

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Der Verkehr auf der Neuperverstraße wird allein durch die Rechts-Vor-Links-Regel verlangsamt.

Salzwedel. „Die Veränderungen der Verkehrsregeln hat sich aus Sicht des Ordnungsamtes bewährt“, schätzt die Salzwedeler Verwaltung auf Nachfrage der Altmark-Zeitung ein. Vor einigen Monaten wurden Schilder im Bereich der Neuperverstraße abgebaut.

Mit einem großen Schild wird auf die Situation hingewiesen.

Es entstand eine 20er-Zone. Dabei bleibt es auch. Denn nach einer Eingewöhnungsphase laufe nun alles reibungslos. Kraftfahrer werden bereits vor dem Neuperver Tor mit einem großen Schild auf die Verkehrssituation hingewiesen. Wer am Bauwerk vorbei fährt, muss den Kraftfahrern, die rechts aus den angrenzenden Straßen kommen, die Vorfahrt gewähren. Dies führt automatisch zur langsameren Fahrten, den oftmals ist ein Herantasten nötig. Dies betrifft vor allem den Bereich an der Reiche Straße, da die Einsicht dort durch die historische Bebauung und enge Fahrbahn erschwert ist.

Größere Unfälle gab es bislang nicht. Allerdings ist eine gewisse Unsicherheit immer wieder spürbar. Dies zeigt sich zum Beispiel, wenn Radfahrer von der Wollweberstraße auf die Neuperverstraße wollen, ihre Vorfahrt nicht nutzen und einfach auf der Fahrbahn stehen bleiben.

Die Stadt spart durch die aktuelle Verkehrssituation Schilder. Als Anlass für die Veränderungen gilt nicht nur der Neubau der Wollweberstraße. Auch im aktuellen Verkehrskonzept wird eine 20er-Zone vorgeschlagen. Allerdings nicht nur im Bereich der Altperverstraße sondern für die gesamte Altstadt. Begründung der Experten: Eine einheitliche Verkehrsberuhigung würde die Übersicht insgesamt verbessern. Doch dazu kommt es erstmal nicht. Wie die Stadtverwaltung weiter erklärt, sind in nächster Zeit keine weiteren Veränderungen in der Innenstadt angedacht.

Die Kommunalpolitik hatte vor einigen Monaten auch über eine weitere Fußgängerzone diskutiert, und zwar auf einem Teilstück der Neuperverstraße. Damit sollten die Einkaufsbereiche Breite Straße und Burgstraße miteinander verbunden werden. Diese Idee setzte sich letztendlich aber nicht durch.

Von Christian Ziems

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