Aufwendige Kantate in Marienkirche

Zehn Jahre Evangelische Grundschule „Stephan Praetorius“

+
Die Zweit- bis Viertklässler der Praetorius-Grundschule wurden bei ihrer musikalischen Aufführung in diesem Jahr durch Ehemalige verstärkt. Alle trugen dazu bei, die biblische Josefsgeschichte lebendig werden zu lassen. Der Protagonist (l.) sitzt in dieser Chorszene gerade im Gefängnis – verdeutlicht durch eine Gitterkonstruktion.

Salzwedel. Die diesjährige musikalische Aufführung der Evangelischen Grundschule „Stephan Praetorius“ am Sonnabend in der Marienkirche hat vor dem Hintergrund eines besonderen Anlasses stattgefunden.

Denn die christliche Bildungseinrichtung an der Brewitzstraße in Salzwedel feierte zugleich ihr zehnjähriges Bestehen. Der Vorstandsvorsitzende des Schulträgervereins, Tobias Eilrich, erinnerte vor Beginn der traditionellen Kantate an die Entstehungszeit der Grundschule im Jahr 2005. Die besondere Prägung sei der christliche Glauben, jedes Kind ein einzigartiges Geschöpf, so Eilrich. Insgesamt habe er viele gute Erinnerungen an die vergangene Zeit.

Josef (Lennart Bieber, in Weiß) kommt auf den Sklavenmarkt.

Die Kantate „Josef“, bestehend aus Liedern und Spielszenen, begleitet von Musik, fiel in diesem Jahr entsprechend aufwendiger aus. „So groß hatten wir sie noch nie “, bestätigt Peter Döbbelin, wie Tobias Eilrich Mitglied des Schulträgervereinsvorstandes. Die Musikvorführung wird normalerweise von den Zweit- bis Viertklässlern getragen; in diesem Jahr waren unter Leitung von Anke Böhlert zusätzlich viele ehemalige Schüler involviert. Die vielen Zuschauern in der Marienkirche erlebten die biblische Josefsgeschichte – wie dieser von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft wird, als Diener in einem reichen ägyptischen Haus dient und schließlich sogar das Vertrauen des Pharaos gewinnt.

Nach der Kantate ging die Feier in einem Festzelt auf dem Schulgelände weiter.

Von Jens Heymann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare