Vermehrte Krankmeldungen bei Kreisverwaltung und der Salzwedeler Polizei

Grippewelle grassiert in der Altmark

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Nicht wenige Menschen hüten in diesen Tagen das Bett. Die Grippewelle geht um.

Altmarkkreis. Die Grippewelle rollt durch Deutschland. Laut der Arbeitsgemeinschaft Influenza waren in der vergangenen Woche deutschlandweit 18554 Personen von der Virusgrippe betroffen. Die Grippewelle habe Ende vergangenen Jahres begonnen, so die Arbeitsgemeinschaft.

Aufgeteilt nach Regionen liegt der Osten des Landes auf Platz zwei. 5956 Menschen waren erkrankt. 

Verschont bleiben da auch nicht der Altmarkkreis und die Hansestadt Salzwedel. Eine Grippewelle grassiere jetzt im Landkreis, aber keine besondere, heißt es aus dem Gesundheitsamt des Altmarkkreises, wie Pressesprecherin Amanda Hasenfusz mitteilt. Fast wie üblich habe man jedes Jahr Mitte Februar die Influenzaerkrankungen. Im vergangenen Jahr seien bis zum 15. Februar 60 Erkrankungen gemeldet worden, so die Altmarkkreis-Sprecherin. Am Freitag gab es 64 gemeldete Erkrankungen. Die südlicher gelegenen Landkreise in Sachsen-Anhalt, wie Halle und Bördelandkreis, seien stärker betroffen als die Region um Salzwedel, weiß Hasenfuz. 

Dennoch: Von den 461 Mitarbeitern in der Kreisverwaltung und anderen kreiseigenen Einrichtungen waren im Januar 134 als krank gemeldet. Im Februar sind bis jetzt 77 als krank erfasst. Die Grippe grassiert auch bei der Polizei. „Es kommen nach und nach immer mehr Krankmeldungen rein“, so Salzwedels Revierleiter Sebastian Heutig, „das ist zwar eine Herausforderung, aber wir sind auf alle Fälle noch arbeitsfähig. “ Fehlendes Personal könne ausgeglichen werden. Konkrete Zahlen wollte er nicht nennen, man sei eine Sicherheitsbehörde.

Als Schutz empfiehlt das Gesundkeitsamt Menschenansammlungen zu meiden und auch häufiges Händewaschen.

Von Jens Schopp

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