Politik, Sport und Wirtschaft im Blick

Manjari und Aveta Feuerfee legen die Karten für 2018

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Manjari (Grit Kopka, l.) und Aveta Feuerfee (Heike Ellen Pieper) schauen sich die politische Zukunft von Salzwedel und ganz Deutschland an: Die jeweilige Chefin kämpft dabei gegen starke männliche Präsenz, unter ihnen auch so mancher Schauspieler, hat aber einen loyalen Helfer und die Unterstützung des Universums im Rücken. Ihre Pläne werden nicht von allen sofort verstanden, könnten aber aufgehen, wenn nicht alles strikt nach den Regeln erfolgt. Fazit: ein Jahr des Aufwachens und Erkennens.

Salzwedel. Die Zukunft kann so vorhersehbar sein. Einfach eine Frage formulieren und die Karten sprechen lassen. Manjari (Grit Kopka) und Aveta Feuerfee (Heike Ellen Pieper) können so bereits wichtige Fragen für das kommende Jahr klären.

Die Wirtschaftslage 2018 in der Altmark: Schwierigkeiten am Anfang, dann ein großes Hindernis in der Jahresmitte („Der Berg“). Ab Sommer soll es aber vorangehen. Wichtig: Bildung. Fotos: J. Heymann

Beispielsweise die nach dem Wetter 2018. „Wir können mit allem rechnen. Es wird vielleicht noch deftiger als dieses Jahr“, liest Manjari aus ihren Karten. Das „Kind“ verheißt einige schöne Tage, die „Frau“ launische Einschübe und der „Turm“ Stürme sowie Gewitter. Ein durchwachsener Sommer, so das Fazit. Aveta Feuerfee deutet auf die Karte „Schicksalskreuz“: „Wir haben das unbeständige Wetter durch den Klimawandel selbst herausgefordert“.

Womit sich gleich die nächste wichtige Frage anschließt: Gibt es 2018 eine weiße Weihnacht? Die Karten sind da zweideutig. Vielleicht, weil noch Schnee vom Vortag liegen bleibt. „Das Schiff“ bringe etwas mit, orakelt Manjari. Auf jeden Fall gebe es eine klare, frostige Nacht („Der Stern“).

Der Monsterwels von Lüdelsen: Es gibt ihn („As der Kelche“, von oben links). Aber viele wollen ihn fangen („Schwerter“, „Königin der Schwerter“). Doch der Fisch ist schlau („Münzen“). Einer will ihn ganz besonders („Ritter der Schwerter“), bekommt ihn aber nicht („Kelche“). Am Ende beschließt jemand, dass der Wels unbehelligt bleiben soll („Ritter der Münzen“). Die Symbolik der Schwerter ist eindeutig; Münzen stehen hierbei für Beständigkeit.

In Sachen Sport können Manjari und Aveta Feuerfee präzise Aussagen treffen. So wird der 1. FC Magdeburg in die Zweite Fußballbundesliga aufsteigen. Der „Schlüssel“ zeigt die Chance auf, die „Hand“ bedeutet, dass alle Spieler anpacken müssen. Auch wenn es ein wichtiger Spieler ausfallen wird („Stillstand“). „Storch“ und „Stern“ sagen: Die Reise des 1. FCM geht nach oben.

Anders bei der Nationalmannschaft: Die Mannschaft von Bundestrainer Jogi Löw fährt guter Dinge nach Russland („Hund“). „Aber irgendetwas stört“, blickt Manjari sorgenvoll auf die Karte „Sense“. Ein Ereignis werde den Erfolg kaputt machen, so das Orakel geheimnisvoll. Aveta Feuerfee macht hingegen Hoffnung: „Bär“ und „Wege“ könnten es noch wenden.

Wird die Bundesrepublik im neuen Jahr endlich eine Regierung erhalten? Manjari zeigt auf den „Glücksklee“. „Das sieht zunächst sehr positiv aus. Es kommt zu einer Regierungsbildung“, interpretiert sie die Karte „Ring“. Doch der „Berg“ verheißt ein Riesenproblem – der Finanzen wegen („Fische“). Einige der Beteiligten würden dann am liebsten einen Rückzieher machen, ergänzt Aveta Feuerfee.

Welche Sternzeichen haben Glück? Steinbock (geschäftstüchtig), Fische (Babys) und Waage (Hausverschönerung). Aufpassen muss der Wassermann – beim Fremdgehen.

Von Jens Heymann

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