Viele Ideen für die Käthe-Kollwitz-Halle / Ausschüsse sollen sich mit Projekten beschäftigen

Vom Gewerbe bis zur Skaterbahn

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Die Zukunft der Kollwitz-Halle ist offen. Leerstand oder Abriss wird es aber wohl nicht geben. Mehrere Interessierte haben sich beim Eigentümer, dem Altmarkkreis, gemeldet.

Salzwedel. Die vom Salzwedeler Andreas Gödecke öffentlich ins Spiel gebrachte Skateranlage ist nicht die einzige Nutzungsidee für die Käthe-Kollwitz-Halle.

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Zukunft der Kollwitz-Halle ist völlig offen

Das Objekt wird für den Kreis in wenigen Wochen überflüssig, da Ende März die neue Halle am Jahn-Gymnasium in Betrieb genommen wird. Ein Leerstand der Käthe-Halle ist aber wohl kein Thema. Kreissprecherin Birgit Eurich bestätigt auf AZ-Nachfrage, dass es mehrere „Interessenbekundungen“ gebe. Und zwar in schriftlicher sowie mündlicher Art. Auch eine gewerbliche Nutzung wäre denkbar. Dann sei die Halle aber nicht mehr oder nur eingeschränkt für die Öffentlichkeit zugänglich. „Darüber hinaus gab es auch Anfragen von nicht kommunalen Schulträgern zur temporären Nutzung der Halle für den Schulsport“, heißt es in einer Pressemitteilung. Weitere Details wurden aber noch nicht bekannt gegeben. Denn die zuständigen Ämter sind bei der Sondierung. Möglich ist, dass es noch eine öffentliche Ausschreibung gibt, an der sich Interessierte beteiligen können. Neben einem Verkauf steht auch eine Vermietung zur Debatte. Anschließend sollen Nutzungsideen in den Ausschüssen besprochen werden. Das letzte Wort hat dann der Kreistag.

„Auf Grund des geförderten Sporthallenersatzneubaus am Gymnasium ist eins allerdings ausgeschlossen: Dass die Halle vom Altmarkkreis Salzwedel für den Schulsport weiter genutzt wird“, unterstrich Birgit Eurich gestern abschließend. Das Gebäude gehörte einst zum gleichnamigen Gymnasium und hat eine Größe von 1008 Quadratmetern.

Von Christian Ziems

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