Wenn der Nordmann nach dem Fest im Hausgarten ausgewildert wird

Geschlagen oder getopft

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Geschlagen (l.) oder getopft (r.) – Forstwirt Lutz Benecke hat jede Menge Tipps rund um den Weihnachtsbaum. Noch immer steht die Nordmann-Tanne an erster Stelle, doch sind in diesem Jahr Weihnachtsbäume im Topf ganz groß im Kommen.

Salzwedel. Kurz vor dem Fest beginnt der Run auf die Weihnachtsbaumverkäufer. Doch welcher Baum soll es sein? Die AZ fragte bei Händlern in Salzwedel nach. Auf Platz 1 rangieren immer noch die Nordmänner, dicht gefolgt von den Blautannen.

Bäume zwischen 1,50 bis 1,80 Meter sind gefragt. Von älteren Menschen und bei jungen Müttern mit kleinen Kindern sind es kleinere Tannen und Fichten. „Der Baum wächst mit den Kindern“, schmunzelt Lutz Benecke. Vergangene Woche hat er eine 3,50 Meter hohe Tanne verkauft. „Ich dachte erst, die bleibt stehen“, freut er sich.

Doch in diesem Jahr macht sich noch ein ganz anderer Trend bemerkbar. Stark im Kommen sind die Topfbäume. Auch dort rangiert die Nordmann-Tanne an erster Stelle. Doch wer einen Weihnachtsbaum wählt, der nach dem Fest in den Garten soll, muss vorsichtig mit dem nadeligen Gesellen umgehen. „Auf keinen Fall die Spitze abschneiden“, macht Forstwirt Benecke deutlich. Und rät: „Eine rote Schleife sieht auch sehr schön aus.“ Beim Baumschmücken sollte man unbedingt darauf achten, dass die Knospen nicht verletzt werden.

Das Pflanzloch für den Baum, der spätestens am 1. oder 2. Januar im Garten ausgewildert werden muss, sollte schon jetzt angelegt werden. „Die Erde so lange frostsicher aufbewahren. Vor dem Einpflanzen etwas Humus, die Erde drauf, festtreten und gut wässern – dann haben Sie nicht nur übers Fest, sondern lange Jahre Freude an Ihrem Weihnachtsbaum“, rät Benecke, der schon unzählige Bäume gepflanzt hat.

Von Holger Benecke

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