Deutsche Meisterschaft bei den Salzwedeler Modellfliegern / Piloten behalten Nerven und steuern möglichst genau

Geschick am Boden und Figuren in der Luft

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Parkplatz für kleine Flieger: Die Modelle wurden bis zu den Starts am Zaun aufbewahrt.

cz Salzwedel. „Wir haben uns als Verein in der Szene einen Namen gemacht“, ist Thomas Zipperle stolz. Der Vorsitzende des Salzwedeler Modelflugclub und seine Mitstreiter hatten am Wochenende viel zu tun.

Behutsam wurden die Konstruktionen am Wochenende wieder von der Landebahn getragen.

Jede Hand war nötig, um die Deutsche Meisterschaft in der Klasse Ferngelenkte Motor-Kunstflugmodell F3A zum Erfolg werden zu lassen. Vier Teilwettbewerbe gibt es, sozusagen das Finale wurde nun in der Altmark geflogen. „Die Bedingungen sind ideal“, so der Vorsitzende. Der Wind hielt sich in Grenzen und Wolken haben den Vorteil, dass die Piloten nicht geblendet werden.

Vor den Figuren am Himmel hieß es zunächst, die verschiedenen Exemplare in die Luft zu bekommen.

Gewertet wurde in den Klassen Hobby, Sport sowie Experte. Die Maschinen mussten dafür vom Boden aus möglichst exakt gesteuert werden. Verschiedene Figuren und Wenden gehören dazu. Fünf Punktwerter schätzten die Leistungen ein. Eine Stange auf dem Feld bot den Modellfliegern Orientierung. Außerdem stand hinter ihnen jeweils ein Ansager, der wertvolle Tipps gab. 33 Piloten aus mehreren Bundesländern traten an, die Altersstruktur reicht von 13- bis 70 Jahren. „Natürlich ist zu merken, dass die Reflexe bei den Jüngeren besser sind“, schätzte Thomas Zipperle ein. Mit dabei waren auch Dustin Zipperle (Hobbyklasse) und Heino Wesch (Sportklasse) vom Salzwedeler Verein.

Trotz des Leistungswillens steht aber der Spaß an erster Stelle. Davon konnten sich die Besucher auf dem Platz nahe Kricheldorf überzeugen. Die Deutsche Meisterschaft wurde öffentlich gestaltet. Die Maschinen konnten auch aus der Nähe betrachtet werden.

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