Baustart vor den Ferien

Gerüstbauer ermöglichen Arbeiten an Lessing-Grundschule

Blick von vom Schulhof auf die Gebäude, in den unterrichtet wird. An vielen Stellen sollen Baufachleute tätig werden. So sind beispielsweise neue Fenster geplant.
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Blick von vom Schulhof auf die Gebäude, in den unterrichtet wird. An vielen Stellen sollen Baufachleute tätig werden. So sind beispielsweise neue Fenster geplant.

Salzwedel – Die Pläne stehen, Fördermittel sind da: Das Sanieren der Lessing-Grundschule in Salzwedel kann beginnen. Die Stadt hat als Eigentümer in den veröffentlichten Auschreibungen auch festgelegt, ab wann Fachleute loslegen sollen.

Gerüstbauer sind ab Mitte Juni gefragt. Bis Mittel Juli haben sie Zeit, ihre Arbeit zu erledigen. Sie sollen das Gerüst so platzieren, dass die Handwerker gefahrlos Tischer-, Fassaden- und Dacharbeiten umsetzen können. Ziel ist es, dass künftig weniger Energie verloren geht.

Darauf zielt auch eine weitere Ausschreibung ab. Denn es werden Türen und Fenster ausgebaut und durch neue Konstruktionen ersetzt, die dem aktuellen Stand entsprechen und dicht sind. Wenn die Gerüstbauer abrücken, sollen darum Tischler übernehmen. Sie haben von Mitte Juli bis Ende September Zeit.

Die Pläne für die städtische Grundschule reichen noch weiter. Für das gesamte Projekt sind 2,3 Millionen Euro nötig. Dazu gehört neben dem energetischen Part auch die Barrierefreiheit. Das Gebäude aus DDR-Zeiten soll mit einem Fahrstuhl aufgewertet werden. Allein dieser kostet etwa 155 000 Euro. Energie für die Räume kann in Zukunft mit einer Photovoltaikanlage erzeugt werden. Auch der Schulhof wurde bei den Bauplänen nicht vergessen. Dieser ist ebenfalls marode und bietet etliche Stolperfallen. Darauf müssen nicht nur Schüler sondern auch Sportler achten, die die Halle auf dem Gelände direkt neben der komplett sanierten Kindertagesstätte „Max und Moritz“ nutzen.

Darauf, dass die Salzwedeler Lessing-Grundschule nicht die Lernbedingungen bietet, die sich Kinder wünschen, hatten die Eltern immer wieder aufmerksam gemacht. Stadträte machen sich vor Ort ein Bild, die Verwaltung reagierte und war bei der Suche nach Fördermitteln schließlich erfolgreich. In der Bildungsstätte gibt es mit Blick auf die gesamte Einheitsgemeinde derzeit den größten Investitionsbedarf.

VON CHRISTIAN ZIEMS  

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