Fast eine Million Leichtmüllbeutel zu viel abgeholt: Nun nur noch auf Schein

Gelbe Säcke gehen für alles

Alba-Niederlassungsleiter Steffen Romatschke (r.) und sein Mitarbeiter Holger Prothmann: Wäre nur Leichtmüll in den Gelben Säcken gelandet, hätte der Altmarkkreis einen Zuwachs von 17 307 Haushalten gehabt – zumindest nach der Anzahl der ausgegebenen Säcke.

Salzwedel. Mit einem neuen System, das die Alba Niedersachsen-Anhalt GmbH mit Jahresbeginn im Altmarkkreis Salzwedel eingeführt hat, gibt es die Gelben Säcke gegen Vorlage einer so genannten Abrufkarte.

Vier davon, für jedes Quartal eine, stellen den kostenlosen Bezug von genau 52 dieser Leichtmülltüten für jeden Haushalt sicher. Und sollen sicherstellen, dass die Gelben Säcke eben auch nur für ihren Zweck verwendet werden.

Bislang erfreuten sich die Großbeutel zweckentfremdet unter anderem als Pfandflaschensammelsäcke, Umzugshilfen, Regenschutz für den Fahrradsattel und Müllbeutel großer Beliebtheit. Allerdings nicht beim Entsorger. Alba-Regionalleiter Steffen Romatschke spricht von einem „fünfstelligen Betrag“, den sein Unternehmen aufbringen muss, um im Altmarkkreis genügend Gelbe Säcke bereitzustellen, damit beispielsweise die Fahrradsättel der Altmärker trocken blieben. Das Argument, die Tüten seien dünner geworden, würden schneller reißen, widerlegt Romatschke: „Die Gelben Säcke werden nach einer bundeseinheitlichen Norm hergestellt.“

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Von Holger Benecke

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