Landkreis verweist auf Vorschriften beim Verbrennen

Gartenfeuer ab 1. März

Ab 1. März ist das Verbrennen von Gartenabfällen wieder erlaubt, aber nur, wenn dieser Abfall nicht kompostiert, der Bioabfallsammlung zugeführt, den Abfallwirtschafts- und Wertstoffhöfen überlassen oder anderweitig verwertet werden kann.
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Ab 1. März ist das Verbrennen von Gartenabfällen wieder erlaubt, aber nur, wenn dieser Abfall nicht kompostiert, der Bioabfallsammlung zugeführt, den Abfallwirtschafts- und Wertstoffhöfen überlassen oder anderweitig verwertet werden kann.
  • Ulrike Meineke
    VonUlrike Meineke
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Salzwedel – Noch drei Tage, dann dürfen im Altmarkkreis Salzwedel wieder Gartenabfälle verbrannt werden.

„Grundsätzlich sollten solche Abfälle jedoch kompostiert, der Bioabfallsammlung zugeführt, den Abfallwirtschafts- und Wertstoffhöfen überlassen oder anderweitig verwertet werden“, kommentiert die Kreisverwaltung. Erst, wenn das alles nicht möglich ist, darf verbrannt werden, und dann auch nur vom 1.  März bis 15. April sowie vom 1. Oktober bis 15. November, montags bis samstags zwischen 11 und 17 Uhr und nicht an Sonn- und Feiertagen.

Geregelt ist dies in der „Verordnung über das Verbrennen pflanzlicher Abfälle von gärtnerisch genutzten Flächen im Kreisgebiet“, die am 1. Oktober 2017 in Kraft trat.

Der Landkreis verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Verhaltensregeln beim Verbrennen, beispielsweise den Mindestabstand von zehn Metern zu Gebäuden und Leitungen, 30 Metern zu Wald sowie 100 Metern zu Krankenhäusern, Kindereinrichtungen, Schulen, Altersheimen und Pflegeeinrichtungen, außerdem auf die zeitliche Begrenzung, den Verbrennungsumfang und das Beachten der Witterungslage. „Zudem ist das Feuer unter ständiger Kontrolle einer geeigneten volljährigen Person zu halten“, schildert das Presseteam der Kreisverwaltung weiter. Die Verbrennungsstelle darf nicht verlassen werden, bevor Feuer und Glut erloschen sind.

Grundsätzlich gilt, dass auf Grundstücken nur Gartenabfälle verbrannt werden dürfen, die dort auch angefallen sind.

Die Feuer sollten eine Grundfläche von 1,5 mal 1,5 Meter nicht überschreiten und möglichst nicht über einen Meter Höhe haben.

VON ULRIKE MEINEKE

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