Altmärker demonstrierten gegen Corona-Maßnahmen und Impfpflicht

„Für unsere, für alle Kinder“

Demo
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Rund 180 Altmärker standen zu ihrer Meinung auf dem Rathausturmplatz.
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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 Es war ein wenig wie beim Turmblasen. Doch statt der Musik gab es am Sonnabendnachmittag auf dem Salzwedeler Rathausturmplatz ab 16 Uhr Schweigeminuten. Zwei Stunden lang hatten sich dort Demonstranten versammelt, die ihre Anwesenheit und ihr Schweigen gegen die Corona-Maßnahmen richteten. Vor allem gegen ein Zwangsimpfen, wie sie bekundeten.

Gegen 16 Uhr füllte sich der Rathausturmplatz: Die per WhatsApp aufgerufenen Teilnehmer kamen aus allen Richtungen ins Zentrum der Stadt.

Salzwedel - Die Polizei, die die dort ausharrenden Altmärker beobachtete, hat rund 180 Teilnehmer gezählt. Diese, vorwiegend junge Eltern und Jugendliche, hatte die tiefe Sorge um ihre und vor allem um die Gesundheit und damit Zukunft ihrer Kinder auf den Rathausturmplatz getrieben. Sie würden weder den Impfstoffen noch den sich ständig überschlagenden Anordnungen vertrauen, bekundeten sie gegenüber der AZ.

Impfgegner hatten Plakate mitgebracht, um ihre Meinung zu sagen.

Unter den Demonstranten waren auch einige Politiker vertreten – Stadträte, Kreistags- und der Landtagsabgeordnete Thomas Korell (AfD). Sie solidarisierten sich mit den Menschen, die dort in Gesprächen ihre Standpunkte bekräftigten, Kerzen und Fackeln entzündeten. Ansprachen gab es nicht. Zur Demonstration war über WhatsApp aufgerufen worden.

Lichter der Hoffnung entzündeten einige Jugendliche auf dem Platz.
Alle oder keiner: Dieses Plakat an der Eisdiele Ecke Burgstraße traf den Nerv der Demonstranten, die sich auch gegen eine Spaltung der Gesellschaft aussprachen.
Die Polizei beobachtete die Demonstration.
Zu Füßen von Salzwedels Wahrzeichen zeigten die Altmärker friedlich Flagge.

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