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Lichter-Menschenkette in Salzwedel: Heller Schein in dunkler Nacht setzt ein Zeichen

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Von: Holger Benecke

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Für eine Welt ohne Krieg entzündeten etwa 50 Teilnehmer am Sonnabend nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen Kerzen, Fackeln und Lichter. © Benecke, Holger

Mit einer Lichterkette setzten Andy Nieswandt und seine Mitstreiter am Sonnabend mit einbrechender Dunkelheit ein Zeichen. In Höhe des Parkplatzes, wo zu DDR-Zeiten ein Intershop stand, entzündeten sie Kerzen, Fackeln und Lichter. Ihre Botschaft: „Wir alle zusammen in Frieden für den Wandel. Für das Ende aller Gewalt überall auf der Welt. Für eine Welt ohne Krieg.“

Salzwedel - Das Ganze vermittelten die Teilnehmer mit sehr viel Lebensfreude. Aus einer Musikbox erklang das Mey-Lied von der Freiheit „Über den Wolken“ und auch Udo war mit seinem „Wozu sind denn Kriege da?“ dabei.

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Gute, handgemachte Musik zum Mitsingen: Pete Seegers „We shall overcome“ erklang im Kerzenlicht. © Benecke, Holger

Ein Stückchen weiter gab es handgemachte Musik – selbst gezupft und selbst gesungen. Das ging natürlich nicht ohne Pete Seegers legendäres „We shall overcome“. Und es wurde getanzt. Das passierte an dieser Stelle schon einmal – als dort 1989 die Grenze aufging.

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Pure Freude: Tanzen für den Weltfrieden. © Benecke, Holger

„Wir bleiben trotz der Kälte standhaft“, sagte Andy Nieswandt. Er plant bereits die nächste Lichterkette, die voraussichtlich am 19. März, wieder an einem Sonnabend und wieder ab 18 Uhr zwischen der Landesgrenze und Seeben ein leuchtendes Achtungszeichen setzen soll.

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Die Lichter der Hoffnung leuchteten an der B 71, an dem historischen Ort, an dem 1989 der Eiserne Vorhang fiel. © Benecke, Holger

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