„Alle fürs Klima“

„Fridays for Future“-Aktivisten mit klaren Forderungen an den Salzwedeler Stadtrat

Über 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene demonstrierten gestern in Salzwedel für eine bessere Zukunft. Begleitet von Glockengeläut der Kirchen, gingen sie durch die Straßen. Die Initiatoren waren sprachlos.
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Über 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene demonstrierten gestern in Salzwedel für eine bessere Zukunft. Begleitet von Glockengeläut der Kirchen, gingen sie durch die Straßen. Die Initiatoren waren sprachlos.

Salzwedel – Diesmal waren es nicht nur Kinder und Jugendliche, die Gestern bei der „Fridays for Future“-Demo in Salzwedel mitgegangen sind. Auch Erwachsene gingen für eine bessere Zukunft auf die Straße.

Zu beginn der Demonstration versammelten sich an die 200 Altmärker auf dem Rathausturmplatz. Im Verlauf der Veranstaltung stieg die Zahl der Teilnehmer auf zirka 500 an, so die Salzwedeler Polizei.

Die Salzwedeler Polizei sperrte die Straße. Gut einige Minuten war die Karl-Marx-Straße dicht für die Demo.

Diesmal richteten sich die „Fridays for Future“-Aktivisten nicht nur an die Bundesregierung, ebenfalls an den Salzwedeler Stadtrat stellen sie einige Forderungen. Nachhaltigkeit an allen Schulen, Betrieben und öffentlichen Gebäuden, Die Erklärung der Stadt zum Mitglied im Klimabündnis unter Wahrnehmung aller damit verbundenen Pflichten, Nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln sowie öffentliche und private Mobilität klimafreundlicher gestalten sind ein Teil der Forderungen.

Wenig ist mehr. Die Plakate sind zwar einfach gestaltet, zeigen aber eine klare Botschaft.


Insgesamt gibt es acht Punkte mit mehreren Unterpunkten. Diese fordern sie bis 2025 und bis 2035 soll die Hansestadt eine klimaneutrale Stadt sein. Das heißt: Nutzung von 100 Prozent erneuerbaren Energien.

VON PAUL WILLIAM HIERSCHE

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