Liesten trägt Arbeitsliste für Stadtverwaltung zusammen und hofft auf Reaktion

Freude über Bäume, Ärger mit Gehwegen

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Nach einiger Kritik am Schnitt in Liesten gab es nun Lob. Die Linden sind wieder ausgetrieben. Allerdings sollten die Bäume nach Meinung des Ortschaftsrates künftig alle zwei Jahre gestutzt werden.

Liesten / Depekolk. Der Ortschaftsrat in Liesten ist nicht nur mit Blick auf das geschlossene Waldbad mit der Salzwedeler Stadtverwaltung unzufrieden. Mehrere Punkte wurden mithilfe von Einwohnern zusammengetragen. Zunächst gab es Lob für das Schneiden der Dorflinden.

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Diese sind wieder ausgetrieben. Allerdings hat die Stadt aus Zeitgründen Bäume in Depekolk nicht berücksichtigt. „Das muss nachgeholt werden. Außerdem sollte in Liesten nicht mehr so lange wie bisher gewartet werden. Die Linden gilt es alle zwei Jahre zu schneiden“, erklärte Ortsbürgermeister Ulrich Keitel.

Ältere Einwohner wiesen auf den Gehweg am Waldbad hin. Dieser ist an einigen Bereichen abgesackt und wird zur Gefahr. Allerdings ist die Hoffnung, dass aus Salzwedel Hilfe kommt, gering. Die Liestener rechnen eher damit, dass der Gehweg irgendwann einfach gesperrt wird. Resignation gibt es auch in Sachen zugewachsener Straßenlaternen am Jeegelebener Weg.

Der Gehweg entlang des Waldbades sackt an einigen Stellen ab, Reparaturen werden gefordert.

Zu reichlich Diskussionen führte die Frage, ob das Dorfgemeinschaftshaus nicht renoviert werden könnte, um den Versammlungsraum an der Feuerwehr zu ersetzen. Dort macht sich Schimmel breit, zudem lässt die Isolierung zu wünschen übrig. Die Energiekosten inklusive des angrenzenden Gerätehauses belaufen sich auf rund 5000 Euro, bislang waren immer 3500 Euro ausreichend. Diese neue Zahl erfuhr Ulrich Keitel übrigens nicht direkt von der Verwaltung, sondern über Umwege von der Feuerwehr. „Das ist für mich unverständlich. Warum erhalte ich diese Informationen nicht?“, zeigte sich der Ortsbürgermeister verärgert. Die Liestener einigten sich grundsätzlich darauf, mehr auf das Dorfgemeinschaftshaus zu setzen. Allerdings nur, wenn die Stadt Salzwedel bei den Kosten unter die Arme greift. Positive Antworten darauf habe die Feuerwehr bereits erhalten.

Von Christian Ziems

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