Ziel: Mit Kohlendioxid aus Biogasanlagen Heizgas herstellen / Neue chemische Methoden

Forscher tüfteln an Altmarkenergie

Dr. Liisa Rihko-Struckmann (r.) koordiniert das Projekt Altmarkenergie. Hier stellt sie den Partnern eine Versuchsanlage im Technikum des Max-Planck-Instituts Magdeburg vor.
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Dr. Liisa Rihko-Struckmann (r.) koordiniert das Projekt Altmarkenergie. Hier stellt sie den Partnern eine Versuchsanlage im Technikum des Max-Planck-Instituts Magdeburg vor.
  • Ulrike Meineke
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mei Salzwedel / Gardelegen. Textmei Altmark. Im Beisein von Vertretern der Energieagentur Altmarkkreis Salzwedel und der Abteilung Netzentwicklung Gas der Avacon AG ist am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg das Kooperationsprojekt Altmarkenergie gestartet worden.

Ziel ist es, Konzepte zum Speichern elektrischen Stroms aus erneuerbaren Energien zu entwickeln – gemeinsam mit regionalen Energieerzeugern und -versorgern.

Dabei wird überschüssige Wind- und Sonnenenergie im so genannten Power-to-Gas-Verfahren zunächst zu Wasserstoff umgewandelt, woraus das Heizgas Methan entsteht. Dafür braucht man Kohlendioxid. Das wiederum fällt in Biogasanlagen an und soll für das Herstellen von Methan verwendet werden.

An dem Projekt sind Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes sowie der Universität Magdeburg beteiligt. Grundlegend sollen zum Beispiel neue chemische Methoden zum Trennen von Kohlendioxid aus Gasgemischen untersucht werden. Weitere Themen sind die biologische Methanisierung von Kohlendioxid und das Koppeln von Erdgas- und Stromnetz.

Schließlich gilt es, den gesamten Prozess für eine Biogasanlage in Gardelegen zu analysieren.

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