In noch nassen Klamotten von der Übung zum Brand des Mercedes-Autohauses

Salzwedel: Flammen schlugen aus dem Dach

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Das Mercedes-Sternpartner-Autohaus an der Arendseer Straße in Salzwedel brannte Donnerstag früh.
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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Die Salzwedeler Feuerwehren waren am Mittwochabend zu einer Einsatzübung bei Neptune Energy in Kemnitz und Donnerstagfrüh beim Brand des Mercedes-Autohauses an der Arendseer Straße in Salzwedel gefordert. Wie immer lösten die Kameraden ihre Einsätze mit Bravour.

Flammen schlugen gegen 5 Uhr aus dem Dach.

Kemnitz/Salzwedel - Als die Sirenen Donnerstag um 4.48 Uhr in der alten Hansestadt heulten, sprangen die 15 Salzwedeler Feuerwehrleute, die am Abend zuvor in Kemnitz im strömenden Regen geübt hatten, in ihre noch nassen Einsatzanzüge. Beim Sternpartner Mercedes brannte das Dach hinter und unter der Verkleidung des Verkaufsraumes. Neben den 15 Salzwedelern löschten jeweils neun Kameraden aus Pretzier und Mahlsdorf die aus dem Dach schlagenden Flammen.

Auch die Pretzierer und die Mahlsdorfer Wehr waren beim Brand des Autohauses bis gegen 7 Uhr dabei.

Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einer technischen Ursache des Feuers aus. Der Schaden soll im fünfstelligen Bereich liegen.

Wenig Lösch-, aber viel Regenwasser in Kemnitz.

Am Abend zuvor wurde die Salzwedeler Ortswehr alarmiert. 15 Kameraden eilten mit Zwei Löschfahrzeugen, der Ersatzdrehleiter – die eigentliche ist in Reparatur – und dem Einsatzleitwagen nach Kemnitz. Bei Neptune Energy wurden zwei Personen in einem verqualmten Notstromaggregatehaus vermisst. Davor stand ein Tanklastwagen mit Methanol – so die angenommene Lage der Übung. Das Szenario stammte aus der Feder von Salzwedels Ortswehrleiter Mario Müller, der als Übungsleiter und zusammen mit Stadtbrandmeister Holger Schmidt als Beobachter fungierte. Ebenso wie der Brandschutzbeauftragte von Neptune Energy, Oliver Beckers, der sich beeindruckt zeigte.

Brandschutzbeauftragter Oliver Beckers.

Den Einsatz selbst leitete Salzwedels Zugführer Kevin Hagner. Seine Truppe zeigte ihr professionelles Können trotz strömenden Regens. Das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr, Firma und Bergamt klappte.

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