Broschüre mit „fabelhaften Aussichten“ / Immenhof-Neuauflage in Krumke

Filmreife Altmark-Kulissen

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Kultusminister Rainer Robra (2.v.l.) stellte die neue Broschüre zur Medienförderung vor. 

Magdeburg / Altmark. Hollywood hat schon lange nicht vorbei geschaut. Internationale Kassenschlager wie einst „Monuments Men“ wurden seit Jahren nicht mehr hier gedreht.

Dennoch sieht Kultusminister Rainer Robra (CDU) für das Filmland Sachsen-Anhalt „fabelhafte Aussichten“. Jetzt stellte er eine Broschüre mit diesem Titel vor. Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr knapp drei Millionen Euro zur Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) beigesteuert. Den positiven Effekt für das Land beziffert Robra auf 5,7 Millionen Euro. Mit insgesamt 15 Millionen Euro wurden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 171 Projekte gefördert. Gefragteste Filmkulisse im Land sei nach wie vor Quedlinburg. Darüber hinaus würden der Drehort Harz und die Altmark bei den Studios immer beliebter. Wer ländliche Stimmung für seine Produktionen suche, werde oft in Sachsen-Anhalts Norden fündig.

Die Altmark war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Drehort, so zum Beispiel für den Mehrteiler „Das Bernsteinamulett“ und eine Reihe weiterer erfolgreicher Kino- und Fernsehfilme. Ein Kult-Klassiker soll unter dem Titel „Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers“ in diesem Jahr eine Neuauflage erleben. Als Heimat für den idyllischen Pferdehof haben sich die Macher der „Rich and Famous Film-Gesellschaft“ dem Vernehmen nach Schloss Krumke ausgesucht. Drehstart sollte eigentlich schon im Herbst 2017 sein. Nun ist von Juni 2018 die Rede.

Neben diesem Streifen listet die Broschüre auch das Filmcamp Arendsee als beispielhaftes MDM-gefördertes Projekt auf. Hier bekomme der Nachwuchs Einblick in alle Bereiche der Filmproduktion und die Gelegenheit, eigene Kurzfilme zu produzieren.

Von Christian Wohlt

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