Altmark-Festspiele fungieren nun als GmbH mit Sitz in Gardelegen

Festival auf neuen Füßen

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Die Köpfe hinter den Altmark-Festspielen (v.l.): Intendant und Geschäftsführer Reinhard Seehafer, Geschäftsführer Michael Pohl sowie die Gesellschafter – Bauunternehmer Frank Wille und Seniorenpflegeheimchef Caspar Boshamer, die Unternehmer Dietrich von Gruben, Paul-Werner von der Schulenburg, Normen Heckert und Alfred Scheer. Es fehlt Matthias Graf von der Schulenburg.

Salzwedel / Altmark. Die Altmark-Festspiele, seit 2014 feste kulturelle Größe in der Region, steht auf neuen organisatorischen Füßen.

Nachdem drei Jahre lang Hasso von Blücher mit der Zichtauer Stiftung „Zukunft Altmark“ das Festival getragen hat, ist nun eine Gesellschaft, die Altmark Festspiele GmbH, mit Sitz in Gardelegen gegründet worden. Die Gesellschafter – Frank Wilke (Bauunternehmen ASTKA, Altmersleben), Caspar Boshamer (Seniorenpflegeheim „Klein Sanssouci“, Kalbe), Dietrich von Gruben (DEBA, Salzwedel), Paul-Werner von der Schulenburg (Gut Apenburg), Normen Heckert (Hotz Automobile, Gardelegen) und Alfred Scheer (Ost Bau, Osterburg) – und die beiden Geschäftsführer – Intendant Reinhard Seehafer und Kaufmännischer Direktor Michael Pohl (Commerzbank, Stendal) – stellten sich am Dienstag im Salzwedeler Kunsthaus vor. Gesellschafter Matthias Graf von der Schulenburg (Lüdelsen) fehlte.

Die neue GmbH will nationale und internationale Künstler in der Altmark auftreten lassen und auch für kostenlose Konzerte in die Schulen bringen. „Wir versprechen, dass die Altmark durch die Festspiele zu einer liebenswerten Region wird“, erklärte Reinhard Seehafer. Es sei die einzige Veranstaltung ihrer Art, in der junge Menschen mit eingebunden werden. Ihnen soll Kultur mit klassischer Musik nahegebracht werden.

Spielstätten der im Mai beginnenden Altmark-Festspiele sollen unter anderem das Gut Zichtau, die Marienkirche in Gardelegen, das Kunsthaus in Salzwedel, die alte Burg in Apenburg, der Buchsbaumgarten in Kalbe und die Stephanskirche in Tangermünde sein. Die Organisatoren wollen darüber hinaus den Osten der Altmark stärker einbeziehen.

2016 verzeichnete das Festival 4670 Zuschauer. In diesem Jahr sind insgesamt 46 Veranstaltungen plus vier Vorabkonzerte geplant.

Von Jens Heymann

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