Pressesprecher warnt Bürger

Falsche E-Mails im Umlauf: Betrüger nutzen Polizei-Adressen

  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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hob Salzwedel – Unter den zahlreichen Mails, die am Donnerstag die AZ-Redaktion erreichten, war auch eine, die suggerierte, sie käme von der Polizei (. . . @polizei. sachsen-anhalt. de).

Der fehlerhafte und polizeiunübliche Text verwies auf Rechnungen und einen Link, den sich der Empfänger anschauen sollte.

Außerdem wurde eine 0800-Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Alles Hinweise auf eine sogenannte Fake-Mail.

Das sieht auch die Polizei so. „Seitens der Polizei werden solche E-Mails so nicht versandt“, sagte Pressesprecher Frank Semisch. Und warnt im Zusammenhang mit betrügerischen E-Mails: „Sowohl E-Mail-Anhänge, eingefügte Links als auch angegebene Telefonnummern bergen die Gefahr, dass Sie betrogen werden. Kosten entstehen, Ihre persönlichen Daten werden in betrügerischer Absicht ausgeforscht oder eine Schadsoftware auf ihrem Rechner installiert.“

Es sollten weder Anhänge geöffnet noch auf diese elektronische Post geantwortet werden, rät Frank Semisch zum Löschen solcher Mails, bei denen der Empfänger nicht schlüssig ist, wo diese herkommen bzw. solche, die auch sprachlich verdächtig erscheinen.

Rubriklistenbild: © Silas Stein/dpa

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