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Internationaler Klimastreik: In Salzwedel machten 15 „Leute aus der Altmark“ mit

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Von: Bernd Zahn

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Klimastreik gestern auch auf dem Salzwedeler Rathausturmplatz. © Zahn, Bernd

Zum Tag des internationalen Klimastreiks gingen am Freitag in Salzwedel rund 15 Demonstranten auf die Straße bzw. auf den Rathausturmplatz. Dazu hatte Dirk Szodrak die „Leute aus der Altmark“ – kurz: Lada – mobilisiert, die sich dem globalen Klimastreik anschlossen.

Salzwedel - Mit Plakaten wie „Wer will, dass die Welt bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt“, „Refugees welcome“ und „Climate now, homework later“ demonstrierte die Gruppe. Darunter auch die Salzwedeler Stadträtin Cathleen Hoffmann (Bündnis 90 / Die Grünen), die auf die „weltweit katastrophale Lage unserer Erde“ hinwies. „Was Klimaschutz mit Feminismus zu tun hat, fragt ihr euch jetzt vielleicht?“ Hoffmann sieht unter bereits betroffenen der Klimakatastrophe vorrangig Frauen des globalen Südens. 70 Prozent von ihnen würden in der Landwirtschaft arbeiten und 90 Prozent der Grundnahrungsmittel herstellen. „Ihnen gehören aber nur ein Prozent der Ackerflächen“, sagte Hoffmann.

Auch der Ukraine-Krieg zeige, wer als erstes von den steigenden Energiepreisen betroffen sei – „diejenigen, die am wenigsten Geld haben“. Und führte aus: „Wenn es jetzt zu Unterstützungsangeboten durch die Bundesregierung kommt, profitieren davon primär Männer. Schaut man in die Industriestaaten des globalen Nordens, sieht man vorrangig eins: die klimaleugnenden, toxischen Männer wie Trump, Merz, Lindner oder Vertreter der sogenannten AfD, die alle Bestrebungen zunichtemachen wollen, den Klimawandel aufzuhalten.“

Klimastreik-Veranstalter Dirk Szodrak sieht „unsere Abhängigkeit von Rußland beim Bezug von Erdgas und Erdöl“. Das sollte jedoch Anlass sein, den Ausbau von Wind- und Solarstromerzeugung voranzutreiben.

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