Stahlskulptur als Symbol der Verbundenheit / Künstler plant Objekte in Hansestädten weltweit

Der erste Hansesplitter ist fertig

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So sieht der erste Hansesplitter aus. Die Stahlskulptur, in diesem Fall vergoldet, ist eine Idee des Nipkendeyer Künstlers Michael Hitschold, der sich das Objekt in Hansestädten weltweit wünscht.

mei Salzwedel / Uelzen. Michael Hitschold hat seinen ersten Hansesplitter fertig. Ein Jahr, nachdem der Künstler aus Nipkendey im Altmarkkreis Salzwedel sein Konzept präsentiert hat, ziert der Hansesplitter nun den Eingang eines Hauses in der Uelzener Innenstadt.

Das hat einen Grund: Ermöglicht wurde die Stahlskulptur durch den Uelzener Bürger, der den Hansesplitter vergolden ließ. Nun thront das Kunstobjekt ehrvoll auf einem massiven Sockel am Hauseingang.

Das Konzept ist nach Hitscholds Angaben in Zusammenarbeit mit dem Salzwedeler Karl-Heinz Reck, Kultusminister a. D. Sachsen-Anhalt, und dem Hansebüro in Lübeck entstanden.

Uelzen ist die erste Hansestadt, die ihren eigenen Hansesplitter hat. Welche Stadt folgt, wird abzuwarten sein. Das Projekt von Michael Hitschold basiert auf dem Gedanken, durch das Platzieren der Hansesplitter in den verschiedensten Hansestädten weltweit ein Symbol der Verbundenheit zu setzen.

Wie die Scherben eines zerbrochenen Kruges, symbolisieren die einzelnen Hansesplitter – nach dem Zerfall der Hanse – wieder ein Ganzes, eine Einheit, nämlich den Bund der Hanse.

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