„3. Salzwedeler Friedensfahrt“ mit Täve Schur / Firmenlauf floppte

Erfolg auf ganzer Linie

Viel beklatscht von den Zaungästen: Beim Jedermann-Rennen (20 km) kamen die Teilnehmer nicht nur aus der Region, sondern auch aus München, Hamburg, Kiel und weiteren Städten. Fotos (4): Meineke

Salzwedel. Radsportlegende Täve Schur war gut drauf. Dazu hatte er auch allen Grund, denn Salzwedel stand am Sonnabend ganz im Zeichen des Radsports. 4000 Zuschauer säumten die Strecke, als die Starter in neun Altersklassen in die Pedale traten.

„Die Jedermänner sind die Wildesten“, wusste der in Heyrothsberge geborene Profi, der in den 60ern das Aushängeschild des DDR-Radsports war. Täve Schur sollte recht behalten, denn der Mann im Safety-Car musste das Gaspedal ziemlich durchtreten, wenn er nicht von den Radsportlern überholt werden wollte.

Impressionen von der Friedensfahrt

Kleine Friedensfahrt in Salzwedel

Am Ende des Tages konnten sich auch Chef-Organisator Peter Rechenberg und Moderator Jost Fischer von der Werbegemeinschaft entspannt zurücklehnen: Die „3. Salzwedeler Friedensfahrt“ war wieder ein Erfolg auf ganzer Linie. Das fand auch Landrat Michael Ziche: „Tolle Stimmung“, kommentierte er. Linke-Bundestagsabgeordnete Katrin Kunert war aus Stendal nach Salzwedel gekommen und strahlte mit der Sonne um die Wette. „Eine super Veranstaltung, allen Organisatoren ein herzliches Dankeschön“, lobte Oberbürgermeisterin Sabine Danicke, die gemeinsam mit Rechenberg, Fischer und Täve Schur die Urkunden, Medaillen und die in der Sonne blinkenden Pokale überreichte. „Ich hoffe, dass wir aus Salzwedel auch mal einen kleinen Täve in die Welt hinaus schicken können“, hat Danicke unter den jungen Radsportlern echte Talente ausgemacht. Bei den Schulteams siegte die Jenny-Marx- vor der Lessing- und der Comenius-Schule.

Wer für das Fahrrad noch zu klein oder zu jung war, hatte beim Bobbycar-Rennen Spaß. Kurzweil für die Zuschauer boten auch die Modenschauen von Salzwedeler Firmen zwischendurch.

Der integrierte Firmenlauf soll nächstes Jahr besser organisiert werden. Nur zwei Unternehmen waren am Start.

Von Ulrike Meineke

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare