Die lautlosen Sieben

1. Tag der Elektromobilität in Salzwedel: Breites Angebot, verhaltenes Interesse

Die Elektromobilisten auf dem Avacon-Parkplatz (v.l.): Hannes Zörner (BMW), Dirk Siebert (Tesla X), Uwe Schmidt (VW), Nils Kricheldorf (Tesla S), Thomas Wnuck (Hyundai), Viktor Enns (Tesla 3) und der Gastgeber, Kommunalreferent Andreas Forke (Renault).
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Die Elektromobilisten auf dem Avacon-Parkplatz (v.l.): Hannes Zörner (BMW), Dirk Siebert (Tesla X), Uwe Schmidt (VW), Nils Kricheldorf (Tesla S), Thomas Wnuck (Hyundai), Viktor Enns (Tesla 3) und der Gastgeber, Kommunalreferent Andreas Forke (Renault).
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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Salzwedel – Vom Kleinwagen bis zum Luxusmobil – der 1. Tag der Elektromobilität ließ am Sonnabend auf dem Parkplatz der Avacon keine Wünsche offen.

Informationsgespräche an den einzelnen Fahrzeugen gehörten wie Probefahrten zum Elektromobilitätstag.

Der veranstaltende Elektromobilität-Stammtisch um Thomas Wnuck hatte keine Mühe gescheut, Privatleute und Händler zusammenzuholen, die Interessenten Rede und Antwort standen. Kernpunkt war dabei der praktische Nutzen dieser neuen Fahrzeuggeneration speziell in der Altmark. Und dazu konnten die Elektroautofahrer einiges erzählen. Knackpunkt ist immer noch die Infrastruktur, speziell das Fehlen von Schnellladesäulen in der Altmark. Zum Vergleich: In der Nachbarstadt Uelzen stehen von diesen Modellen gleich zehn Stück.

Luxus: Der Tesla S verbindet Komfort und Leistung.

Trotz des großen aufgebotenen Fahrzeugparks von sieben verschiedenen Elektro-Pkw, darunter gleich drei Tesla, und des Angebots, alle Modelle auch Probe fahren zu können, hielt sich der Besucherandrang in der alten Hansestadt in Grenzen.

„Die, die hier waren, haben schon Interesse mitgebracht“, fasste Thomas Wnuck die Ergebnisse dieses 1. Tages der Elektromobilität zusammen. Der Stammtisch will auf jeden Fall weitermachen, mit ähnlichen Veranstaltungen und diesen wie anderen Angeboten für die Elektromobilität werben, blickte der engagierte Salzwedeler voraus.

Er selbst ist privat wie auch dienstlich mit einem elektrischen Kleinwagen (Renault Zoe) unterwegs und hat in der vergangenen Woche einen Hyundai Kona Elektro von den Mitarbeitern der Tagesstätte „Kinderhouse“ mit großem Interesse und Erfolg testen lassen. Das Fahrzeug hatte die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt im Rahmen ihrer „mission:e“ kostenlos zur Verfügung gestellt (wir berichteten).

VON HOLGER BENECKE

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