In diesem Winter wohl kein öffentlicher Rutschspaß

Eisbahn in der Schwebe: Werbegemeinschaft will Zahlen auswerten

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Die Eisbahn kam bei den Gästen des Weihnachtsmarktes augenscheinlich gut an. Ob sich das auch anhand der Zahlen zeigt, will die Werbegemeinschaft klären. Anfang Februar könnte es eine Entscheidung geben, ob die Bahn gekauft werden soll.

Salzwedel. Die Idee, dass die Werbegemeinschaft die künstliche Eisbahn kauft, ist weiterhin nur eine Idee. „Wir müssen erst die Zahlen auswerten“, machte Vorsitzender Jost Fischer deutlich.

Zunächst soll genau geprüft werden, was die Konstruktion während des Salzwedeler Weihnachtsmarktes wirklich gebracht hat. Letztendlich geht es um die Frage, ob die Werbegemeinschaft die künstliche Eisbahn wirtschaftlich betreiben kann.

Dies sei Voraussetzung für eine Kaufentscheidung. Zudem könnte mit Sponsoren aus der Wirtschaft gesprochen werden. „Wir werden innerhalb der Werbegemeinschaft voraussichtlich Anfang Februar zusammen kommen“, kündigte Jost Fischer gestern im AZ-Gespräch an. In diesem Winter wird zumindest auf der künstlichen Eisbahn in Salzwedel kein Rutschspaß mehr entstehen.

Die Stadtverwaltung hat zudem keine Pläne, eine Eisbahn zu spritzen. Und zwar aus finanziellen Gründen. Dies bestätigte Stadtsprecher Andreas Köhler gestern auf Nachfrage der Altmark-Zeitung.

Bereits vor einigen Jahren gab es Pläne, Rutschspaß zu schaffen. Doch dies scheiterte immer wieder. In Osterburg kümmern sich einheimische Firmen und die Feuerwehr gemeinsam darum. Dort wird die Eisfreude seit einigen Tagen vorbereitet. Die Meteologen sagen auch für die nächsten Tage Dauerfrost voraus.

Kleinere Gewässer könnten zufrieren. Doch dies kann sehr gefährlich werden. Denn durch Wasserbewegungen oder Schilf hat das Eis nicht immer die nötige Stärke. Besondere Vorsicht ist an Brückenpfeilern und ähnlichen Objekten geboten. Insbesondere Kinder sollten Eisflächen nicht unbeaufsichtigt betreten. Tauwetter kann die Tragfähigkeit schnell beeinträchtigen. Wasserflecken und Verfärbungen sind ein Hinweis auf brüchige Stellen. Wenn jemand einbricht, sollten Zeugen sofort den Notruf wählen. Denn es kommt auf jede Minute an. Wer sich einem Eingebrochenen nähert, um ihn zu retten, muss auf eine große Auflagefläche achten. Am besten eignen sich Leitern oder ein großes Brett.

Von Christian Ziems

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