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Einer hat bereits zugesagt

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Von: Arno Zähringer

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Robert Drews, Mann
Robert Drews spricht mit Bewerbern.  © Benecke, Holger

Die Sozialdemokratie scheint sich nicht nur bundesweit, sondern auch in Salzwedel und der Region im Aufwind zu befinden. Denn der SPD-Ortsverein hat offenbar zwei Bewerber um das Amt des Salzwedeler Bürgermeisters.

Salzwedel – Einer der beiden soll ins Rennen um den Bürgermeisterposten geschickt werden soll. Das bestätigte Ortsvereinsvorsitzender Robert Drews auf Anfrage der Altmark-Zeitung. „Ja, es haben sich zwei Bewerber bei uns gemeldet, die für die SPD im November kandidieren wollen.“ Zwar verfügen beide nicht über ein SPD-Parteibuch, aber das ist für Drews in diesem Zusammenhang auch gar nicht so wichtig.

Einer der beiden potenziellen Kandidaten ist Toni Winkelmann. Er ist in Salzwedel kein Unbekannter, sondern war bis vor Kurzem noch Nachrücker der Wählergemeinschaft „Dorf bis Stadt“. Inzwischen sitzt er im Stadtrat in der neuen Fraktion SPD/Dorf bis Stadt. Seit einigen Jahren fungiert Winkelmann auch als Ortsbürgermeister von Barnebeck. Sein Name war im Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl schon seit längerer Zeit im Gespräch. Jetzt ist es laut Drews amtlich, dass sich Winkelmann als Nachfolger von Sabine Blümel aufstellen lassen will.

Doch die SPD hat noch einen zweiten Kandidaten im Köcher. Dabei soll es sich um jemanden handeln, der ebenso wie Winkelmann Erfahrung in der Verwaltungsarbeit hat. Allerdings sei das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn der mögliche Bewerber hat sich noch eine gewisse Bedenkzeit erbeten. Eine Entscheidung solle aber in den nächsten ein bis zwei Wochen fallen.

Toni Winkelmann, Mann
Will kandidieren: Toni Winkelmann. © Hiersche, Paul

Sollten sich tatsächlich beide der Wahl am 6. November 2023 (Stichwahl am 20. November) stellen wollen, dann müssen sie sich in einer Veranstaltung beim Ortsverein vorstellen. Die Mitglieder entscheiden dann, wer für die SPD in das Rennen um das höchste Amt der Hansestadt ins Rennen gehen wird, erläutert Drews das weitere Prozedere.

Und auch der Zeitplan, in dem das Ganze über die Bühne gehen soll, steht bereits fest. „Spätestens Mitte Mai bis Anfang Juni soll klar sein, wer für die SPD antritt“, sagt der Vorsitzende des Ortsvereins. Ihm sei wichtig, dass der Kandidat kommunikativ, fachlich kompetent und in erster Linie Sozialdemokrat vom Herzen her sei.

„Verbindlichkeit, Integrität und Bürgernähe“ – das sind weitere Eigenschaften, die ein möglicher SPD-Bürgermeister mitbringen sollte. Zudem müsste der „Bewerber das Risiko eingehen, dass wenn er für die SPD kandidiert, die Wahl auch gewinnen kann“, meint Robert Drews mit einem Lächeln im Gesicht und spielt damit auf den überraschenden Sieg bei der Landratswahl von Steve Kanitz an.

Bislang haben Renee Sensenschmidt und Volker Reinhardt (beide Freie Fraktion), Marco Heide (Linke) und Hendrik Stiller (CDU) ihre Kandidatur signalisiert.

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