Freie Liste initiiert „wichtigen und modernen Schritt“

Eine App für Salzwedel?

Stellten gestern ihre Idee vor, eine Salzwedel-App auf den Weg zu bringen (v.l.): René Kuhl, Lutz Schulze, Kerstin Calivá und Michael Hilger von der Freien Liste „Für Salzwedel“. Fotos (2): Meineke

Salzwedel. Die Freie Liste „Für Salzwedel“ will für die Hansestadt eine eigene App (siehe Infokasten) auf den Weg bringen, mit der sich Einheimische und Gäste über ihr Smartphone oder ihren Tablet-Computer informieren können.

„Beispielsweise über gastronomische Einrichtungen oder kulturelle Veranstaltungen“, erklärte gestern René Kuhl im Rahmen eines Pressegespräches. Die App ermögliche ein „mobiles Zurechtfinden“ in der Hansestadt. Orte wie Magdeburg, Halberstadt oder Wernigerode haben bereits gute Erfahrungen mit einer eigenen App gemacht. Derzeit finde, wer in seinen App-Store „Salzwedel“ eingibt, nichts. Das soll sich schon im ersten Halbjahr 2012 ändern.

Was das Einrichten und Pflegen der Info-Plattform kosten wird, ist noch unklar. Die Freie Liste „Für Salzwedel“ glaubt aber nicht, dass es teurer als 2 500 Euro wird. Vielleicht sei es sogar möglich, die jeweils aktuellen Inhalte der Stadt-Homepage gleichzeitig in die Salzwedel-App einzupflegen.

Das alles kann allerdings nur auf den Weg gebracht werden, wenn der Stadtrat zustimmt. Der Antrag der Freien Liste mit der Nr. 01/11 ist am Dienstag bei Oberbürgermeisterin Sabine Danicke eingegangen. Bei der Salzwedel-App gehe es darum, so steht es in der Antragsbegründung, „immer aktuell informiert zu sein und notwendige Informationen jederzeit abrufbar zu haben“.

Die Liste sieht so eine App als „wichtigen und modernen Schritt in der Umsetzung des Marketingkonzeptes unserer Hansestadt“. Deshalb könnten die Kosten für die Erstellung einer Salzwedel-App auch aus dem Budget für das Konzept „Marketingwege Salzwedel 2030“ finanziert werden.

Von Ulrike Meineke

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