Anwohner diskutieren mit Stadt und Entsorger-Firma

Eine Option im Birkenhain: Durchfahrt verboten

Teilsperrung oder andere Lösung: Am 25. Juni sollen am Birkenhain Nägel mit Köpfen gemacht werden.
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Teilsperrung oder andere Lösung: Am 25. Juni sollen am Birkenhain Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Arendsee – Anwohner des Birkenhains fordern seit geraumer Zeit ein Ende der Zustände, die sich ihrer Meinung nach auf der Straße vor ihren Häusern abspielen.

Es stört sie sehr, dass der durchgehende Verkehr, insbesondere auch Wohnmobile, Lkw und Busse, die Strecke benutzen, um von der Seehäuser Straße auf die Lindenstraße zu gelangen.

Damit werde eine Abkürzung genutzt, die teilweise sogar Routenplaner ausweisen. Die Anwohner hatten sich in einem offenen Brief an die Stadt gewandt, um die Dinge anzusprechen und gefordert, die Situation zu entschärfen.

Nun gibt es einen Anlauf dazu. Am Donnerstag, 25. Juni, sind Anwohner ab 18 Uhr zu einer Ortsbegehung eingeladen. Treffpunkt ist das Denkmal an der Lindenstraße. Die Verwaltung wartet mit einem Vorschlag der Teilsperrung auf, hieß es gestern. Auch ein Vertreter der kreiseigenen Deponie GmbH wird nach Aussage von Bürgermeister Norman Klebe erwartet. Denn für die Entsorger könnte sich ebenfalls einiges ändern – sollte die Zufahrt geändert werden.

Im bislang einzigen Online-Ausschuss der Stadt Ende April wurde ausführlich über mögliche Varianten diskutiert. Bürgermeister Klebe könnte sich einen für Versorger umklappbaren Poller vorstellen. Doch auch eine richtige Sackgasse war im Gespräch – beispielsweise an der Kreuzung zum Birkenweg oder weiter nördlich in Richtung See. Ausschussvorsitzender Hans-Joachim Hinze sprach seinerzeit von einer Spielstraße mit Tonnagebegrenzung. Ebenso gibt es die Idee, aus dem Birkenweg eine Einbahnstraße zu machen. Wohin die Reise geht, dürfte sich am 25. Juni zeigen.

VON HARRY GÜSSEFELD UND JENS HEYMANN

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