146 Förderer stehen hinter ihrer Wehr / Floriane können sich vor Zulauf nicht mehr retten

Ein Sommerfest zum Wohlfühlen

Fest
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Kinder wie Erwachsne genossen das Sommerfest des Fördervereins der Pretzierer Feuerwehr und hatten jede Menge Unterhaltung und Spaß auf dem Hof des Gerätehauses.
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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Der Förderverein der Pretzierer Feuerwehr hatte diesmal ein Sommerfest statt ihres legendären Oktoberfestes veranstaltet. „Wer weiß, wie die Corona-Lage im Oktober ist?“, hatten sich Vorsitzender Frank Schweigel und sein 146-köpfiges Unterstützerteam der Pretzier Feuerwehr gesagt.

Kümmerte sich um alles: Frank Schweigel.

Pretzier - Und so gab es am Sonnabend auf dem Hof am Depot ein dickes Programm. Zum Gegrillten und dem Kuchenbuffet der Jugendwehr unterhielten DJ Else, Elias Wiegandt, und sein Partner Mario Leue, DJ D Rion. Beide haben sich nicht nur mit der Corona-Aktion „Wir werden laut“ einen guten Namen gemacht. Die DJ´s legten auch abends beim Tanz auf. „Pumpe“-Inhaber Steffen Putzker war mit seiner „Mega-Sause mit Fritz Brause“ zum Kindernachmittag gekommen. Es gab Zuckerwatte, Popcorn und das beliebte Wassereis (Slush Ice). Für Hüpfburg & Co. berechnete Putzker keinen Cent: „Das spendiere ich dem Feuerwehr-Förderverein“, sagte Putzker.

Bürgermeister Herbert Schulze (v.l.) wurde von Daniel Tiedge, Heiko Beelte und Peter Fiedler bestens bedient.

Die Unterstützer der Wehr hatten am Abend zuvor nach langer Pandemie-Pause getagt, um die Weichen stellen zu können. Dabei wurde Frank Schweigel wieder zum Vorsitzenden gewählt. Vize Jan Theuerkauf gab sein Amt an Ina Hoogk weiter.

Steffen Putzker: Mega-Sause mit Fritz Brause.

Für die 15-köpfige Jugendwehr brauchten die Förderer nichts auszuschütten. Diese hat noch ihr Geld für eine in den Heidepark geplante und coronabedingt ausgefallene Drei-Tages-Tour. Dieses Geschenk des Fördervereins an den Nachwuchs gab es zu dessen 25. Jubiläum.

DJ Else, Elias Wiegandt, unterhielt die Pretzierer.

In der von Daniel Könecke und Sarah Kaufmann geführten Floriangruppe herrscht derzeit Aufnahmestopp. Der Grund: Die Arbeit mit 30 Jungen und Mädchen muss erst einmal bewältigt werden. Die 36 Aktiven der Pretzierer Wehr, darunter acht Frauen, um Feuerwehrchef Mark Herrmann wurden mit 2500 Euro für Ausrüstung über den zugebilligten Standard hinaus vom Förderverein bedacht. „Für die Sicherheit unserer Kameraden gebe ich gerne Geld aus“, kommentierte Frank Schweigel.

Da fiel die Auswahl schwer: Die Feuerwehrfrauen hatten die Leckereien selbst gebacken.

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