Ungepflegt, zugemüllt: Der Park des Frieden siecht vor sich hin – und doch birgt er Raritäten

„Ein Konzept muss her“

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Doch selbst wenn es im Park etwas zu sehen gibt, ist es dennoch schwer an Informationen heranzukommen.

Salzwedel. Verstreuter Müll, farbenfroher Pilzbefall, abgebrochene Äste, hässliche Betonbrücken – bei einem Spaziergang erscheint der Park des Friedens auf den ersten Blick als eine wahre Nicht-Sehenswürdigkeit.

Vereinzelt stehen Mülleimer im Park des Friedens, doch nicht dort, wo man sie erwarten würde. Denn die zahlreichen Bänke im Park sind umgeben von Hinterlassenschaften der Parkbesucher.

Entstanden ist der grüne Stadtmittelpunkt aus einem kleinen, hinter der Propstei gelegenen Barockgarten. Etwa um 1820 ist er durch den damaligen Besitzer, Graf von der Schulenburg, im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet und erweitert worden. Ähnlich einem Landschaftsgemälde sollten derartig gestaltete Gärten den Besucher mit malerischen Ansichten erquicken. Doch will man den Park des Friedens in einen künstlerischen Bezug setzen, kommen einem höchstens Endzeit-Gedanken in den Sinn. Denn Vergänglichkeit wird dem Parkbesucher hier deutlich vor Augen geführt.

Von Eva Hahner

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