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Durchgang-Beleuchtung und mehrere Straßenlaternen in Salzwedel bleiben aus

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Von: Lydia Zahn

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Der Durchgang an der Goethestraße / Wollweberstraße in Salzwedel bleibt aufgrund eines Kabelschadens duster. Laut Stadt solle aber noch diese Woche eine provisorische Beleuchtung geschaffen werden. © Zahn, Lydia

Es wird nicht nur früher dunkel, mancherorts in Salzwedel bleibt es das auch. Einige Straßenlaternen in der Hansestadt bleiben aus, und das soll sich erst im nächsten Jahr ändern.

Salzwedel – Ein besorgter Bürger wandte sich an die Altmark-Zeitung, weil die Beleuchtung im Durchgang an der Goethestraße / Wollweberstraße nicht mehr funktioniere. Und das zu einer Jahreszeit, in der es früh dunkel und spät wieder hell wird und mit viel Glück der Weg auch noch gefroren ist. „Vor allem für die Schüler, die morgens zur Schule müssen, ist das doch gefährlich“, sorgt sich der Salzwedeler.

Auf Nachfrage bei der Stadt bestätigt Pressesprecher Andreas Köhler, dass das Problem bekannt sei. „Nach Rücksprache mit dem Fachamt kann ich mitteilen, dass im fraglichen Bereich ein Kabelschaden vorliegt“, schildert Köhler die Lage. Durch eine Messung sei zwar eine Störungsquelle geortet und auch gleich behoben worden. Doch das sei nicht die einzige Störung gewesen. „Diese zu flicken“, sei jedoch ohne Erfolg geblieben.

Damit sich die Bürger nicht im Dunkeln durch den Gang tasten müssen, soll in dieser Woche zumindest noch eine „provisorische Beleuchtung gewährleistet“ und Anfang 2023 das Problem behoben werden. Denn das sei nicht mal eben schnell erledigt, weiß der Stadtsprecher. Um den Defekt auszubessern, müsse der Boden aufgebaggert werden, da es sich um einen Kabelschaden im Erdreich handele.

Doch nicht nur die Lichter im Durchgang bleiben aus. Auch Straßenlaternen entlang der Jahnstraße würden aufgrund eines Kabelschadens nicht funktionieren. Betroffen davon seien neben der Jahnstraße die Freiliggrathstraße, die Ebertstraße sowie die Karl-Marx-Straße. Ein dortiger Reparaturversuch sei ebenfalls erfolglos geblieben. „Ein Elektriker ist derzeit dabei, eine provisorische Beleuchtung für die benannten Straßenzüge zu gewährleisten. Es ist geplant, dass ab 9. Januar mittels Erdarbeiten das schadhafte Erdkabel ausgetauscht wird“, führt Köhler weiter aus.

In beiden Fällen soll nun also vorerst eine Übergangslösung geschaffen werden, bevor das Problem 2023 behoben wird.

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