Volkswandertag wird für Erkundungstouren genutzt

Zu Fuß und per Rad durch die Heimat

Bevor die 28 Kilometer lange Strecke mit den Fahrrädern in Angriff genommen wurden, sammelten sich die Teilnehmer. Etliche von ihnen kamen aus dem Gardelegener und Klötzer Bereich.

Liesten. „Es ist wichtig, dass jemand an der Spitze steht. Alleine würde man das alles nicht so entdecken. Und dabei ist die Altmark so schön“, lobte Manfred Lietze das Engagement des Kreissportbundes Altmark-West, den Volkswandertag zu pflegen.

Der Ehrenvorsitzende des KSB muss es wissen, hat er doch selbst mehrere hundert Touren organisiert. Am Sonnabend ließ er sich auch die Veranstaltung nicht entgehen. „So lange wie es geht, machen wir mit. Immer mehr wollen wandern“, glaubt der Klötzer, der mit seiner Frau Alice nach Liesten kam. KSB-Vorsitzender Lutz Franke freute sich, dass etliche Naturfreunde nicht ausschliefen, sondern ab 9 Uhr „Kraft und Ausdauer“ beweisen wollten. Etliche Teilnehmer reisten aus der Klötzer und Gardelegener Region an. Das Ziel von 100 Interessierten wurden sogar noch überboten – 101 Männer und Frauen waren dabei.

Mit 65 Fahrradfahrern war die „radelnde Fraktion“ in der Überzahl. Die Wanderer erkunden auf den sechs oder zehn Kilometer weiten Strecken vor allem die Wälder rund um Liesten. Bei der 28 Kilometer langen Radtour wurden auch Dörfer wie Vissum, Fleetmark, Molitz und Lüge besucht. Neben dem KSB kann sich der Verein Sport- und Bildungszentrum über den Erfolg freuen. Vorsitzender Harald Bresch hatte die Idee, den Volkswandertag nach Liesten zu holen.

Von Christian Ziems

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