Kulinarische Sterne gesucht

Dritter Wettbewerb „Kulinarisches Sachsen-Anhalt“ in der Altmark gestartet

Minsterpräsident Dr. Reiner Haseloff (vorne v.l.), Salzwedels Landrat Michael Ziche und Umweltministerin Claudia Dalbert ließen sich von Matthias Schulz alles zeigen.
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Minsterpräsident Dr. Reiner Haseloff (vorne v.l.), Salzwedels Landrat Michael Ziche und Umweltministerin Claudia Dalbert ließen sich von Matthias Schulz alles zeigen.

Altmark – Sachsen-Anhalt sucht kulinarische Sterne. Der dritte Wettbewerb „Kulinarisches Sachsen-Anhalt“ wurde in der Altmark, genauer gesagt in Diesdorf gestartet.

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Reiner Haseloff gilt es wieder, die hochwertigsten und innovativsten Produkte aus der Region zu finden und mit einem Stern zu prämieren.

Chance für Betriebe

„Wettbewerbe sind in vielerlei Hinsicht bereichernd. Es werden neue Standards gesetzt, so dass sich Produkte kontinuierlich verbessern. Gleichzeitig bietet dieser Wettbewerb den Unternehmen die Möglichkeit, ihre Angebote bekannter zu machen“, erklärte der Ministerpräsident bei einem Pressetermin.

Für die Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Wettbewerb wurde gezielt die Diesdorfer Süßmost-, Weinkelterei & Edeldestille GmbH ausgewählt. Das Unternehmen ging vergangenes Jahr mit seiner Rhabarberschorle sowie dem Old Paul Distilled Dry Gin als doppelter Sternesieger hervor und sei für die Region Altmark ein wichtiges Vorbild. Das 1925 Familienunternehmen wurde 1925 gegründet. Es setzt auf hochwertige Obstsäfte, Fruchtweine und edle Destillate aus vorrangig regionalem Obst sowie nachhaltige und umweltschonende Getränkeproduktion.

Aushängeschild

„Die Kulinarischen Sterne für erstklassige Produkte aus Sachsen-Anhalt werden das dritte Mal verliehen. Ich bin gespannt, welche kulinarischen Köstlichkeiten in diesem Jahr die hochkarätige und kritische Jury begeistern und überzeugen werden.

Es gab für die Gäste kulinarische Köstlichkeiten.

Die qualitativ hochwertigen Produkte sind ein tolles Aushängeschild für unser Land und stärken die Identifikation mit Sachsen-Anhalt“, betont Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert. In diesem Jahr wird der Wettbewerb um die Sonderpreise „Industrie National“ und „Industrie International“ ergänzt, um auch größere Unternehmen der Ernährungsbranche miteinzubeziehen. Der Fokus auf Qualität wird dabei weiterhin der wichtigste Aspekt sein.

Aufgerufen sind alle Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft – vom kleinen Handwerks- oder Landwirtschaftsbetrieb mit eigener Verarbeitung und Direktvermarktung bis hin zum Unternehmen mit industrieller Fertigung, sich mit ihren regionalen Qualitätsprodukten um einen Kulinarischen Stern zu bewerben. Unternehmenssitz oder Produktionsstätte muss dabei in SachsenAnhalt sein.

Zugelassen sind Produkte ab erster Verarbeitungsstufe, die ganzjährig in gleichbleibender Qualität zur Verfügung stehen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 28. Februar. Nähere Infos gibt es auf der Website www.kulinarische-sterne.sachsen-anhalt.de.

Unabhängige Experten

Eine unabhängige Expertenjury mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Sensorik, Marketing, Gastronomie und Technologie sowie einem Sommelier wird im April bei einer Jurysitzung in Magdeburg alle eingereichten Produkte verkosten und über die Gewinner entscheiden. Im Juni werden die Kulinarischen Sterne dann von Reiner Haseloff und Claudia Dalbert verliehen.

Der Wettbewerb „Kulinarisches Sachsen-Anhalt“ ist eine Veranstaltung der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur in Zusammenarbeit mit der Agrarmarketinggesellschaft. Er setzt sich zum Ziel, mehr öffentliche Wertschätzung für die Land- und Ernährungswirtschaft als wichtigen Wirtschaftszweig zu entwickeln und den Bekanntheitsgrad Regionalprodukte zu erhöhen.

VON KAI ZUBER

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