1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Salzwedel

Dreifacher Grund zum Feiern in Kemnitz

Erstellt:

Von: Christian Reuter

Kommentare

Menschen
Dorffest in Kemnitz: Der Fackelumzug wurde von der Fanfarengarde Salzwedel angeführt. Dabei führte der Weg auch an der Kirche vorbei. © Privat / Heike Köhler

Einen dreifachen Grund zum Feiern gab es am Sonnabend, 3. September, im Salzwedeler Ortsteil Kemnitz: Die Kirche besteht seit 880 Jahren, das Neubaugebiet seit 25 Jahren, und außerdem wurde auch noch der neue Spielplatz eingeweiht, der aber bereits 2020 errichtet worden war.

Kemnitz. Pfarrer Friedrich von Biela freute sich über eine „gut gefüllte Kirche“ zum Festgottesdienst und wies darauf hin, dass das Gotteshaus sogar schon seit 1140 bestehe und es daher eigentlich 882 Jahre seien, die die Gemeinde feiern könne. „Eine Kirche soll ein Raum zum Leben sein, der aus dem Alltag herausgehoben ist“, betonte der Pfarrer.

Mensch
Pfarrer Friedrich von Biela beim Festgottesdienst. © Christian Reuter

Nach dem Gottesdienst wurde auf dem Spielplatz weiter gefeiert. „Die neuen Spielgeräte waren 2020 aufgestellt worden, eine Spielgerätekombination und eine Nestschaukel. Aber wegen der Corona-Pandemie konnten wir sie bisher noch nicht feierlich einweihen“, sagte Heike Köhler, Ortsbürgermeisterin von Kemnitz.

Menschen
Auch die Einweihung des Spielplatzes wurde in Kemnitz gefeiert. © Christian Reuter

Sie freute sich darüber, dass alle Vereine beim Dorffest beteiligt waren. Der Reit- und Fahrverein hatte den Fackelumzug organisiert und die Fackeln gekauft. Der Motocross-Verein Steinitz bot ein Schnuppertraining an und hatte auf dem Spielplatz einige Maschinen aufgestellt. Fahren konnten die Kinder damit aber nicht, das wäre zu gefährlich gewesen.

Ganz ungefährlich war hingegen das Schießen mit den Lasergewehren, das der Schützenverein Steinitz anbot. Dabei machten auch Silvio Henke aus Kemnitz und der neunjährige Lucas Scholz aus Salzwedel mit. Und natürlich durfte auch die Freiwillige Feuerwehr beim Dorffest in Kemnitz nicht fehlen. „Ein Hauptanliegen war für uns, dass sich die Kinder mal kennenlernen“, erklärte die Ortsbürgermeisterin.

Auch interessant

Kommentare