Schöne Aussichten: Stau erwartet

Dienstag beginnt Sanierung am Kreisel in Salzwedel: Umleitung kurz, Wartezeiten lang

Eigentlich sollte auf und am Schillerstraßenkreisel keine Werbung aufgestellt werden. Doch die dürfen das. Ab Dienstag beginnen die Mitarbeiter der Firma Galeiwa von dort aus die Sanierungsarbeiten am Rondell.
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Eigentlich sollte auf und am Schillerstraßenkreisel keine Werbung aufgestellt werden. Doch die dürfen das. Ab Dienstag beginnen die Mitarbeiter der Firma Galeiwa von dort aus die Sanierungsarbeiten am Rondell.

Salzwedel – Die Vorbereitungen zur Sanierung von 1,7 Kilometer Bundesstraße 71 n /248 n zwischen und inklusive der Kreisel Schillerstraße und Lokschuppen sind fast abgeschlossen. Am Dienstag beginnt der erste Bauabschnitt.

Und zwar mit dem Schillerstraßenkreisel – genauer: dessen südlicher Bereich.

Dazu wird die bisherige Zufahrt zu dem Rondell ab Höhe Aral-Tankstelle voll gesperrt. Die Einfahrt in die Stadt erfolgt praktisch wie früher vor Existenz des Kreisels über die Thälmannstraße, die bisher nur stadtauswärts befahren werden durfte. Die Piste wurde dafür verbreitert. Beim Einfahren in die Stadt kann jedoch nicht nach links auf die Brückenstraße abgebogen werden.

Das Problem wird dabei der Durchgangsverkehr, vor allem die Laster. Der Fernverkehr für Lkw hingegen muss die Stadt großräumig umfahren. Der nun über die provisorische Einfahrt drängende Verkehr muss an der Ampel Schillerstraßenkreuzung stoppen. Und, so rechnen die Verkehrsexperten: Es wird sich stauen. Auch Ampelphasen werden das Problem nicht lösen können, da nicht der gesamte Stau mit dem ersten Rutsch in der Grünphase durchkommen wird.

Der Verkehr kann dann weiter über den westlichen Teil der Schillerstraße zum Kreisel fahren. Dieser Abschnitt ist halbseitig gesperrt. Denn dort wird gebaut. Während der Fernverkehr nach links (!) über den Schillerstraßenkreisel, der im nördlichen Teil frei ist, weiter in Richtung Uelzen / Lüchow abfließen kann, geht es innerörtlich über den östlichen Strang der Schillerstraße weiter. Ein Auffahren von der östlichen Schillerstraße, vom Gewerbegebiet, auf den Kreisel wird allerdings nicht möglich sein. Denn auch dort wird an der Piste bis in die Einmündung Marienstraße gebaut und die Schillerstraße aus dieser Richtung gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die Kleinbahnstraße.

Auch an der Ampelkreuzung Schillerstraße gibt es eine neue Verkehrsführung. Dürfen die aus Richtung Magdeburg kommenden Fahrzeuge dort nach rechts in Richtung Kreisel abbiegen, können die aus Richtung Wasserturm Kommenden lediglich nach links auf die Thälmannstraße aufbiegen. Geradeaus in Richtung Kreisel bzw. nach rechts (Brückenstraße) geht nicht.

Die Bauarbeiten

Kernstück der Arbeiten am ersten Abschnitt ist das Sanieren des Fahrbahnbelages. Das aufwendigste Bauwerk ist dabei der Schillerstraßenkreisel. Dort soll zudem der bislang mit Sperrstreifen schraffierte Innenteil des Rondells aus Beton gegossen werden und fünf Zentimeter höher liegen als die Fahrbahn. Das soll vor einem Überfahren abschrecken. Weiter müssen auch die Borde ausgetauscht und neue gesetzt werden.

Die Fahrbahn selbst wird von Höhe Aral-Tankstelle bis zum Schillerstraßenkreisel rund 1900 Tonnen Asphalt verschlingen. Noch einmal 800 bis 1000 Tonnen werden im südlichen Teil des Kreisels verarbeitet, berichtet Bauleiter Dirk Schütz. Auch die Verkehrsinseln an den Kreisel-Zufahrten sollen nach Willen des Bauherrn, der Landesstraßenbaubehörde (LSBB), künftig mit Asphalt ausgefüllt werden. Dafür ist ein sogenannter Grünasphalt vorgesehen, der durch seine Farbe ein zusätzliches optisches Achtung vor der Kreiseleinfahrt für die Autofahrer setzt. VON HOLGER BENECKE

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