Jahreshauptversammlung

Die Ortsgruppe Siemast der Volkssolidarität zieht Bilanz

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Der neue Vorstand der Ortsgruppe Siemast der Salzwedeler Volkssolidarität (v.l.): Ute Nölle, Ursula Menk, Hannelore Rossau, Roland Siemast und Petra Brunke sowie Wolfgang Lenz.
  • VonLydia Zahn
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Die Ortsgruppe Siemast der Salzwedeler Volkssolidarität kam am Mittwoch für ihre Jahreshauptversammlung zusammen. Aber nicht nur das, es stand noch mehr auf dem Plan. Zwei Mitglieder verließen den Vorstand, der anschließend neu gewählt wurde. Und so viel vorweg: Das Zepter des Vorsitzenden wurde weitergereicht.

Salzwedel – Nachdem die Mitglieder begrüßt und der Kaffee ausgeschenkt worden war, begann Vorsitzender Roland Siemast mit seinem Jahresrückblick auf 2020 und 2021. Vieles musste aufgrund der Pandemie abgesagt werden, so eine Buchlesung, eine Fahrt zum Schloss Hundisburg in Haldensleben, das Sportfest, die Weihnachtsfeier sowie die Jahreshauptversammlung, die für Anfang 2021 geplant war. Aber auch die Faschings- und Frauentagsfeiern fielen aus. „Enttäuschung und Resignation machten sich breit, die geliebten Treffen gab es nicht mehr“, sagte Siemast.

Es konnten fast 1900 Euro gesammelt werden

Lichtblicke gab es dennoch, denn das Sommerfest im Märchenpark konnte stattfinden. Landrat Michael Ziche besuchte die Ortsgruppe im August (wir berichteten), und eine Rundfahrt durch Jübar stand im September an. Durch die Straßensammlungen 2020 und 2021 konnten insgesamt 1840 Euro zusammengetragen werden, wovon 920 Euro in die Kasse der Gruppe gingen. Dieses Jahr soll von September bis Ende Oktober gesammelt werden, informierte Siemast.

Auch Neumitglied Andreas Kluge, Landratskandidat, (2.v.l.) nahm am Treffen der Ortsgruppe teil.

„Wo etwas geht, kommt etwas Neues. So auch bei uns. Vier neue Mitglieder haben wir in unseren Reihen“, gab Siemast bekannt und begrüßte Monika Leitel, Irmhild Ritter Frankenberger, Landespolitiker Carsten Borchert sowie Andreas Kluge. Der Landratskandidat war mit vor Ort, um sich vorzustellen.

Die Vorstandsmitglieder Rosina Meineke und Karin Vollrath wurden mit einem Präsentkorb verabschiedet. Sie bleiben der Gruppe aber erhalten. „Wir waren über zwölf Jahre im Vorstand. Als wir damals anfingen, waren wir noch die Jüngsten“, erzählte Vollrath lachend. Die beiden Damen waren für Kulturelles zuständig, packten aber überall mit an, wo ihre Hilfe gebraucht wurde.

Neuer Name, neuer Vorstand

Die Wahl des neuen Vorstandes ging schnell über die Bühne. Die sechs, die sich gemeldet hatten, wurden einstimmig angenommen. Nach einer Beratung stand dann auch fest, wer welche Position beziehen wird. Somit gab Roland Siemast seinen Vorsitz an Ute Nölle, die zuvor Schatzmeisterin war, ab. Er selbst bleibt dem Vorstand erhalten und ist nun stellvertretender Vorsitzender. Den Blick über die Finanzen haben Ursula Menk und Petra Brunke. Wolfgang Lenz ist der Organisator der Ortsgruppe, und Hannelore Rossau übernimmt das Kulturelle.

Karin Vollrath (l.) und Rosina Meineke wurden nach zwölf Jahren aus dem Vorstand verabschiedet.

Für Roland Siemast war es nicht ganz einfach. „Es fällt mir schwer, ade zu sagen, aber es ist halt so. Danke für euer Vertrauen“, sagte er, an die Mitglieder gewandt. „Du bleibst uns doch erhalten“, witzelte die neue Vorsitzende Ute Nölle und überreichte ihrem Vorgänger, der acht Jahre lang die Geschicke der Gruppe geleitet hatte, eine goldene Medaille.

Eine Frage bleibt aber noch offen. Wie wird die Ortsgruppe in Zukunft heißen? „Siemast nicht mehr, aber mein Nachname wird es auch nicht. Wir wollen einen neuen, neutralen Namen und nicht mehr personenbezogen“, verriet Nölle der AZ auf Nachfrage. Wie sie sich nennen wollen, stehe aber noch nicht fest.

Roland Siemast reichte das Zepter an Ute Nölle weiter. Er bleibt dem Vorstand aber weiterhin erhalten.

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