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Der Salzwedeler Posaunenchor gab ein adventliches Konzert im Freien

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Von: Lydia Zahn

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Posaunenchor
Der Salzwedeler Posaunenchor kam gestern vor dem Altmark-Klinikum zusammen, um den Menschen weihnachtliche Klänge zu schenken. © Zahn, Lydia

Der Sazwedeler Posaunenchor versammelte sich gestern vor dem Altmark-Klinikum, um den Menschen mit seiner Musik Trost und Freude zu spenden. Auch der ein oder andere Passant blieb, um den Klängen zu lauschen.

Salzwedel – Die Mitglieder des Salzwedeler Posaunenchors kamen am Sonntag vor dem Altmark-Klinikum zusammen. Mit ihrer Musik wollten sie den Menschen Trost, Hoffnung und Freude spenden. Und das schafften sie auch.

Trotz kalter Temperaturen und eisigem Wind: Die 17 Frauen und Männer des Posaunenchores ließen sich nicht von ihrer Mission abbringen. So wurde kurzerhand einfach der Fuß auf das Ende des Notenständers gedrückt, damit dieser nicht vom Wind umgekippt werden kann.

Musiker
Jung und Alt spielten gemeinsam, um den Zuhörern Hoffnung, Trost und Freude zu spenden. © Zahn, Lydia

Die Kapuzen wurden über die Köpfe gezogen und die Jacke bis obenhin verschlossen. Und so spielten die Blechbläser trotz der nicht einfachen Bedingungen – zwischendurch wollte der Wind schon die Notenblätter mit sich nehmen – mit Hingabe und Leidenschaft.

Knapp 20 Advents- und Weihnachtslieder gaben die Musiker zum Besten. Unter der Leitung von Kantor Roland J. Dyck erklangen bekannte Klassiker wie „Oh Tannenbaum“, „Macht hoch die Tür“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“.

Menschen die durchs Fenster gucken.
Die Patienten und Krankenhausmitarbeiter öffneten die Fenster, um dem Konzert zu lauschen. © Zahn, Lydia

Doch nicht nur die Patienten im Krankenhaus oder das Personal lauschten den weihnachtlichen Klängen. Auch der ein oder andere Passant bemerkte das Konzert und blieb gerne einen Moment stehen, um zu lauschen. „Ich finde es sehr, sehr schön. Es ist einfach so besinnlich und schenkt einem vor allem in dieser Zeit so viel“, erklärt Monika Hornisch der AZ. Sie hatte die Musik von Weitem gehört und war kurz darauf mit ihrem Enkel Mika zu ihrem Ursprung geeilt.

Und genau das war es, was das Ensemble erreichen wollte, wie der Kantor verrät: „In diesem Jahr liegt mehr noch als sonst der Schwerpunkt unserer Arbeit bei kleinen Auftritten im Freien für Menschen, die ein bisschen Trost und Freude besonders nötig haben.“

Zwei Musiker
An drei Stationen vor dem Krankenhaus stimmten die Blechbläser rund 20 Lieder an. © Zahn, Lydia

Insgesamt drei Stationen rund um die Klinik wurden von den Musikern angesteuert, damit auch wirklich jeder im Inneren des Hauses das Konzert mitanhören konnte. Und so sah man, wie ein Fenster nach dem anderen geöffnet wurde.

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