Landrat sauer über Zustände vor seiner Haustür / Stadt mahnt DRE erneut

Salzwedels schlimmster Bahnübergang ist deftiger Felgenkiller

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Sorgt für Ärger: der Bahnübergang Uelzener Straße.

Salzwedel. Salzwedels schlimmster Bahnübergang – nämlich der an der Uelzener Straße – hat es inzwischen bis in den Kreisausschuss geschafft.

Als es um die Prioritätenliste Straßenbau im Altmarkkreis ging, bemängelte Frank Rossau (Freie Liste) die hohen Kosten, mit denen sich der Kreis an den so genannten Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen beteiligen muss. Eine Tatsache, die nicht zu ändern ist.

Anmerkung:

Die Schäden am Bahnübergang Uelzener Straße wurden nach Angaben der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH am 20. März 2015 ausgebessert.

Das Artikelbild zeigt nicht, wie in einer vorherigen Version dargestellt, den Bahnübergang an der Lüneburger Straße, sondern den an der Uelzener Straße.

Doch es geht auch andersrum: „An anderen Stellen würde die Kommune gerne die Übergänge machen, da zieht aber die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE) nicht mit. Der an der Kreisverwaltung ist der Schlimmste“, machte Landrat Michael Ziche seinem Unmut Luft. Und erntete den Beifall der Kreisausschussmitglieder. Der Übergang war im Mai 2013 das letzte Mal geflickt worden. „Das ist nur ein Provisorium“, sagte damals DRE-Mitarbeiter Bernd Mertens zur AZ. Nach dem Freiholzen der Strecke Salzwedel-Klötze sollte dann auch eine Generalreparatur der Bahnübergänge erfolgen. [...]

Von Holger Benecke

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