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Das leisten die Altmärker im Süden

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Von: Holger Benecke

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THW-Helfer Valentin Georg aus Salzwedel erkundet die nächste Einsatzstelle in Bad Neuenahr. Dort ist neben großer Erfahrung auch viel Fingerspitzengefühl bei den Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten gefragt. © Privat

Tausende Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, Bundeswehr und Polizei sowie andere Hilfsorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet sind immer noch im Hochwassergebiet und helfen beim Beseitigen der Schäden. Nach vier DRK-Angehörigen rückten drei THW-Helfer aus Salzwedel in dieser Woche ins Krisengebiet nach (wir berichteten).

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Salzwedels Zugführer Constantin Chmelka leitet den Einsatz der altmärkischen Helfer im Ahrtal. © Privat

Salzwedel / Bad Neuenahr / Ahrweiler – Der Zugtrupp des THW-Ortsverbandes Salzwedel, den Constantin Chmelka in der Katastrophenregion führt, hat dort einen Unterabschnitt der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Ahrweiler übernommen. Diesem unterstehen zwei technische Züge und diverse Fachgruppen, die je nach Bedarf eingesetzt werden.

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Neue Aufgaben werden bei der Einsatzstelle des Landkreises Ahrweiler abgeholt, das Vorgehen besprochen. © Privat

„Die unserem Zugtrupp unterstellte Fachgruppe Notinstandsetzung unterstützt beim Wiederherstellen der Infrastruktur, leuchtet Einsatzstellen aus und pumpt Keller aus“, erläutert Stefan Sachser vom Salzwedeler THW. Sein Zugführer, Constantin Chmelka, ergänzt: „Weiter haben wir einige Bergungsgruppen eingesetzt, um Verkehrswege zu räumen, umgestürzte Bäume und andere Gefahrenquellen zu beseitigen oder zu sichern. Die Fachgruppen Räumen, entsorgen mit ihren Bergungsräumgeräten und Kippern defekte Fahrzeuge und Unrat aus der Stadt.“ Selbst Brücken über die Ahr werden vom THW errichtet.

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Die Notinstandsetzer räumen erst einmal auf. © Privat

Chmelkas Mannschaft arbeitet dabei direkt mit dem Krisenstab des Landkreises Ahrweiler zusammen, bekommt von dort ihre Einsatzaufgaben. „Wo wir gefragt sind, dort helfen wir“, lässt Chmelka keinen Zweifel offen. Die Salzwedeler sind zusammen mit den Burgern und Halberstädtern aus Sachsen-Anhalt vor Ort. Eines ist dem Zugführer wichtig zu betonen: „Auch Spontanhelfende leisten in unserem Einsatzgebiet großartige Arbeit. Wir binden sie in unsere Aufgaben mit ein, um den betroffenen Menschen möglichst schnell helfen zu können.“ Ein Ende des Einsatzes ist nach Chmelkas Einschätzung noch nicht abzusehen.

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