Das Bruttoinlandsprodukt steigt / Altmarkkreis Salzwedel gehört weiterhin zu den Schlusslichtern

Dank Dieben, Dealern und Dirnen

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(Symbolfoto)

teb / zds Altmarkkreis Salzwedel. „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt“ – 1983 war es, als Geier Sturzflug damit einen Hit landete. Das geht aber auch ohne: Ab heute und ab 1. September wird es Steigerungen geben.

Denn dann wächst das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – und damit auch das Bruttosozialprodukt – dank Dieben, Dealern und Dirnen plus etlicher anderer dunkler Gestalten. Künftig sind von den Statistikern alle Geschäfte statistisch zu erfassen: saubere und zwielichtige.

So können alle demnächst vergleichen, was sich mehr lohnt. Denn ein Faktor, der auch erhoben wird, ist die Arbeitsproduktivität. Diese wird schon seit Jahren erfasst: In Deutschland wuchs letztere in elf Jahren um 21,1 Prozent, im Altmarkkreis Salzwedel um 27,3 Prozent. Die so genannte Produktivitätsentwicklung beeinflusst maßgeblich das Wachstum und den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Gemessen werden können das Bruttoinlandsprodukt und die Arbeitsproduktivität. In der langfristigen Betrachtung von 2000 bis 2011 erreichen die Werte im Altmarkkreis Salzwedel ein Plus von 30,6 Prozent (Bruttoinlandsprodukt) und ein Plus von 27,3 Prozent (Arbeitsproduktivität). Erwirtschaftete ein Erwerbstätiger im Jahr 2000 noch 38 197 Euro, waren es im Jahr 2011 insgesamt rund 48 614 Euro.

Viel oder wenig? In einer Bundesliga der Produktivität liegt der Altmarkkreis Salzwedel damit auf Platz 357 von 406 Städten und Kreisen. Deutscher Meister ist Wolfsburg. [...]

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