Oberbürgermeisterin ließ sich für die Hanse auf die Knie fallen und pflasterte

Danicke schwingt Hammer

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Stadtwache-Hauptmann Alexej Radloff (l.) und Manfred Preuß überwachten Oberbürgermeisterin Sabine Danicke beim Einpflastern der vier neuen Hansestadt-Steine.

Salzwedel. Als der Rathausturmplatz gebaut wurde, saß Oberbürgermeisterin Sabine Danicke im Führerhaus des Baggers. Gestern, genau ein Jahr nachdem der Platz eingeweiht wurde, pflasterte das Stadtoberhaupt dort.

Nicht, um etwas auszubessern, sondern um vier neue Hansestadt-Steine zu verlegen. Nun glänzen dort auch Schwerte (Deutschland), Kwidzyn (Polen), Ulvila (Finnland) und Kingston upon Hull (England) von feinstem Ero-Edelstahl. Diese Städte wurden beim jüngsten Internationalen Hansetag in Lüneburg aufgenommen – darunter Schwerte bei Dortmund als 100. deutsche Stadt. Die Zahl der rund um den Springbrunnen eingepflasterten Hansestadt-Namen – die so genannte Hansewelle – ist somit von 178 auf 182 gestiegen. Noch ist Platz. Allerdings können es nicht mehr als 225 Steine werden, denn nur so viele Hansestädte gab es einmal.

Die Oberbürgermeisterin freute sich, dass der Rathausturmplatz gut angenommen wird. Von einer Lounge redet dort niemand mehr. Nebenan sei doch ein Café, so Danicke.

Von Holger Benecke

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